OVA
Beschreibung
Mikami Inaba entstammt einer harten Kindheit, geprägt von Vernachlässigung, und formte ihre Identität als unnachgiebige Straßenkämpferin, die dafür bekannt war, sich von anderen zu isolieren. Ihr Leben veränderte sich unwiderruflich während eines Vorfalls auf einem Dach, als sie versuchte, Kaninchen zu retten, was einen Sturz auslöste, der sie mit einem namens Mimika verschmelzen ließ. Die Verschmelzung spaltete ihre Psyche in zwei Entitäten: ihr ursprüngliches Ich, das nur in gefährlichen Situationen wieder auftaucht, und die dominante Mimika, deren fröhliche, verliebte Art gegenüber Haru Matogi stark mit Mikamis verschlossener Natur kontrastiert.

Körperlich zeigt Mikami lange dunkelbraune Haare, karmesinrote Augen und eine üppige Figur, betont durch schwarze Kaninchenohren und Handschuhe, während Mimikas Präsenz durch blonde Haare, eine vollere Oberweite und weiße Handschuhe gekennzeichnet ist. Trotz ihres gemeinsamen Körpers behält Mikami ihre Kampfkunstfertigkeiten, die nun durch kaninchenähnliche Geschwindigkeit und Reflexe verstärkt werden. Sie setzt eine dynamische Mischung aus Kampfkunst und Akrobatik ein und nutzt die Beweglichkeit ihrer verschmolzenen Physiologie für tödliche Präzision.

Einst einsam und misstrauisch, entfaltet sich Mikamis Entwicklung durch zerbrechliche Gesten – sich im Schlaf an Haru klammern, zögernd Nähe suchend – und gipfelt in einem Einsturz eines Einkaufszentrums, wo Mimikas leidenschaftliche Bitte sie dazu antreibt, Haru und Miku Mizuki zu retten. Diese Tat der Entschlossenheit beendet ihre Fusion und befreit Mikami, um ihre Menschlichkeit zu versöhnen. Nach der Trennung bewegt sie sich in einer Welt, die verschmolzenen Wesen immer noch feindlich gesinnt ist, und bekämpft Gegner wie den mechanisierten Dekao und den Hybriden Chou, während sie mit Nekoi Koshka, einer Flüchtigen, die gesellschaftliche Vorurteile herausfordert, aneinandergerät.

Schlussendlich lässt Mikamis wiedererlangte Unabhängigkeit Mimika als separates Kaninchen zurück. Sie legt ihre frühere Feindseligkeit ab und nimmt zaghaft Freundschaften an, wobei ihre harten Kanten durch hart erkämpftes Vertrauen und die stille Akzeptanz derer, die sie einst auf Distanz hielt, gemildert werden.