TV-Serie
Beschreibung
Fuu Houhou, auch bekannt als Feng Baobao, ist eine zentrale Figur, deren mysteriöse Vergangenheit und immense Macht einen Großteil der Erzählung vorantreiben. Ihr prägendstes Merkmal ist ihre offensichtliche Unsterblichkeit oder Alterslosigkeit, da sie seit ihrer ersten Dokumentation im Jahr 1944 während des Kōshin-Krieges ein jugendliches Aussehen bewahrt hat, was darauf hindeutet, dass sie möglicherweise seit über einem Jahrhundert ohne körperliche Veränderung lebt. Ihre Herkunft ist aufgrund schwerer Amnesie in Geheimnisse gehüllt; sie erinnert sich nur an ihren Namen und besitzt keine Erinnerungen an ihre Familie oder ihr Leben vor einem bestimmten Punkt.

Ihre bekannte Geschichte beginnt im Jahr 1944, als sie als stumme, verletzte Wanderin in den Bergen des kriegsgebeutelten Chinas entdeckt wurde. Zwei einheimische Männer, die sie fanden, versuchten, sie zu überfallen, wurden jedoch von einem Bauernpaar verscheucht, das sie daraufhin aufnahm. Dieses Paar, das sie Tante und Onkel nannte, gab ihr den Namen Amu und zog sie zusammen mit ihrem kleinen Sohn Jo Shou, auch bekannt als Pup, auf. Während dieser Zeit erkannte ein örtlicher Arzt ihre einzigartigen Meditationstechniken, mit denen sie starke Kopfschmerzen kontrollierte, als eine Fähigkeit namens Goshinchōten und warnte ihre Adoptiveltern, dass sie möglicherweise ein Ijin oder Außenseiter sei.

Diese friedliche Periode endete tragisch, als Banditen das Dorf angriffen und ihren Adoptivvater töteten. Als Reaktion auf seinen Tod entfesselte Houhou tödliche Rache an den Angreifern und metzelte sie mit emotionsloser Brutalität nieder. Diese Tat, obwohl von ihrem sterbenden Vater erbeten, erschreckte die anderen Dorfbewohner, die sie aus Angst vor ihrer unnatürlichen Macht und ihrem Mangel an sichtbaren Emotionen verbannten. Sie wurde von ihrer Adoptivfamilie getrennt und wanderte jahrzehntelang umher, bis ihr Adoptivbruder Jo Shou sie mit Hilfe einer Organisation namens Express Delivery Company schließlich wiederfand.

Fuu Houhou zeichnet sich durch eine tiefgreifende emotionale Distanziertheit und ein eingeschränktes Verständnis sozialer Konventionen aus, spricht oft mit einer flachen, monotonen Stimme, die ihre Umgebung verunsichern kann. Diese Isolation ist in ihrer fragmentierten Identität und vergessenen Vergangenheit verwurzelt. Dennoch offenbaren flüchtige Risse in ihrer stoischen Fassade gelegentlich eine schlummernde Menschlichkeit, wie etwa Wutausbrüche, wenn ihr die Wahrheit über wichtige Angelegenheiten vorenthalten wird. Ihre Bindung zum Protagonisten Chou Soran entwickelt sich von einer transaktionalen Pflicht zu einer komplexen Allianz mit unausgesprochenen romantischen Untertönen und Momenten trockenen Humors.

Ihre Rolle in der Geschichte wird durch ein Versprechen definiert, das sie Chou Shakurin, dem Großvater von Chou Soran, gegeben hat. Shakurin, der an einer tödlichen Wunde starb, erkannte Houhou und bat sie, den Gnadenstoß zu versetzen, und ließ sie versprechen, sich um seinen Enkel zu kümmern. Houhou erfüllte dieses Versprechen, indem sie Soran zunächst aus den Schatten beobachtete und dann aktiv als Beschützerin und Führerin in sein Leben trat. Diese Pflicht führt sie zum Raten Taishō-Turnier, wo ihre Ziele darin bestehen, Soran vor denen zu schützen, die sein Kampfkunsterbe angreifen, und Fragmente ihrer eigenen ausgelöschten Vergangenheit zurückzugewinnen.

Als Kämpferin besitzt Fuu Houhou tödliche Präzision und ist in aufgezeichneten Kämpfen praktisch ungeschlagen, obwohl sie keine formale Ausbildung hat. Ihre Fähigkeiten beruhen auf der Manipulation ihres eigenen Qi, das eine einzigartige „farblose“ Qualität hat, die es ihr ermöglicht, aus der Wahrnehmung zu verschwinden, ihre Reflexe zu schärfen und energiebasierte Angriffe abzuwehren. Ihr Kampfstil ist rücksichtslos anpassungsfähig und unkonventionell, wobei sie oft Alltagsgegenstände wie ihre High Heels als Waffen einsetzt oder ihre eigenen Gelenke ausrenkt, um Fesseln zu entkommen. Ihre vielleicht beeindruckendste Fähigkeit ist die beschleunigte Heilung, die es ihr ermöglicht, Wunden zu überleben, die für andere tödlich wären, wie etwa ein Messerstich in den Rücken durch lebenswichtige Organe. Fragmentierte Rückblenden deuten auf ihre frühere Gefangenschaft hin, einschließlich der Tatsache, dass sie unter unklaren Umständen in Fesseln gehalten wurde. Ihre wahre Natur wird im Turnier weiter erforscht, wo ein Gegner enthüllt, dass ihr Geist und ihre Seele getrennt sind, was darauf hindeutet, dass ihre dauerhafte Existenz das Ergebnis unnatürlicher Experimente und nicht einfacher Qi-Beherrschung sein könnte.