TV-Serie
Beschreibung
Harumichi Saitō hatte von Kindheit an eingeschränktes Hörvermögen, nutzte Hörgeräte und absolvierte eine Ausspracheschulung, wobei Gebärdensprache als peinlich abgelehnt wurde. Dies änderte sich, als er in der Highschool die Shakujii-Schule für Gehörlose besuchte und entdeckte, dass Gebärdensprache echte Kommunikation ohne Angst ermöglicht. Diese Verwandlung inspirierte ihn, seine Erfahrungen visuell durch Selbstporträts festzuhalten, die Gebärdensprachausdrücke einfingen, anfangs mit Einwegkameras. Frust über technische Grenzen trieb ihn an, Fotografie intensiv zu studieren, einschließlich einer Fotoschule in Osaka ohne barrierefreie Unterstützung wie Dolmetscher. Er verließ sich auf Beobachtung und Bibliotheksressourcen, während er Fotografie mit Büroarbeit im Online-Versandhandel verband und in seiner Freizeit fotografierte. Nach drei Jahren kündigte er, um in schneebedeckten Bergen Teilzeit zu arbeiten, während er beharrlich Fotografie verfolgte. Anerkennung kam durch Auszeichnungen: eine ehrenvolle Erwähnung beim Canon New Cosmos of Photography für „タイヤ(Tire)“, gefolgt von einem Excellence-Preis für „同類(Dourui)“. Mit 23 veröffentlichte er das Fotobuch „せかいはことば(Sekai wa kotoba)“, das seine Philosophie widerspiegelt, wonach Fotos übersehene „Wörter“ enthüllen – feine Details wie eine schwingende Schnur oder Staubpartikel –, die kleine Motive mit großen Konzepten wie dem Universum verbinden. Er bevorzugt es, Verbindungen zwischen Kindern und weiten Umgebungen einzufangen statt konventionell schöner Bilder.
Beruflich initiierte er das „Co-coco“-Projekt, speziell die Reihe „Besuche bei arbeitenden Gehörlosen“. Dies thematisiert Lücken in der beruflichen Sichtbarkeit Gehörloser und wirkt begrenzten Vorstellungen von Rollen wie Büroarbeit entgegen. Durch Interviews mit gehörlosen Fachleuten in ganz Japan und Porträts sowie Gebärdensprachvideos ohne Untertitel oder Ton erweitert das Projekt gesellschaftliche Wahrnehmungen. Es hilft, Situationen zu vermeiden, in denen Berufswünsche gehörloser Kinder aufgrund von Unkenntnis über Karrieremöglichkeiten abgetan werden.
Auf der Suche nach unkonventioneller Kommunikation schloss er sich Dog Legs an, einer Wrestling-Gruppe für Menschen mit Behinderung, trotz anfänglicher Unlust. Die Teilnahme umfasste Kämpfe unter angeglichenen Bedingungen, etwa gegen einen paraplegischen Gegner mit eingeschränkter Mobilität. Nachkampf-Fotografie offenbarte intensives nonverbales Verständnis, das durch Körperkontakt entstand, und bestärkte seinen Glauben an körperliche Kommunikation, besonders mit Menschen, die weder Schrift noch Sprache nutzen können.
Im Familienleben erzieht er mit seiner gehörlosen Frau hörende Kinder, wobei hauptsächlich in Gebärdensprache kommuniziert wird. Anfängliche Erziehungsängste rührten von mangelnden Informationen über gebärdensprachbasierte Kindererziehung. Um diese Reise zu dokumentieren, führte er vier bis fünf Jahre lang ein tägliches Comic-Tagebuch, das Momente gegenseitigen Verstehens bewahrte. Herausforderungen umfassten sprachliche Lücken, wie die unübersetzbare Bitte seines Kindes nach „Rusoya“, die die Komplexität der Brücke zwischen gesprochenem Japanisch und Gebärdensprache verdeutlicht. Das Tagebuch wurde zu einer Animation, die humorvolle und berührende Interaktionen einfing, um Aufzeichnungen für andere gehörlose Eltern zu hinterlassen.
Beruflich initiierte er das „Co-coco“-Projekt, speziell die Reihe „Besuche bei arbeitenden Gehörlosen“. Dies thematisiert Lücken in der beruflichen Sichtbarkeit Gehörloser und wirkt begrenzten Vorstellungen von Rollen wie Büroarbeit entgegen. Durch Interviews mit gehörlosen Fachleuten in ganz Japan und Porträts sowie Gebärdensprachvideos ohne Untertitel oder Ton erweitert das Projekt gesellschaftliche Wahrnehmungen. Es hilft, Situationen zu vermeiden, in denen Berufswünsche gehörloser Kinder aufgrund von Unkenntnis über Karrieremöglichkeiten abgetan werden.
Auf der Suche nach unkonventioneller Kommunikation schloss er sich Dog Legs an, einer Wrestling-Gruppe für Menschen mit Behinderung, trotz anfänglicher Unlust. Die Teilnahme umfasste Kämpfe unter angeglichenen Bedingungen, etwa gegen einen paraplegischen Gegner mit eingeschränkter Mobilität. Nachkampf-Fotografie offenbarte intensives nonverbales Verständnis, das durch Körperkontakt entstand, und bestärkte seinen Glauben an körperliche Kommunikation, besonders mit Menschen, die weder Schrift noch Sprache nutzen können.
Im Familienleben erzieht er mit seiner gehörlosen Frau hörende Kinder, wobei hauptsächlich in Gebärdensprache kommuniziert wird. Anfängliche Erziehungsängste rührten von mangelnden Informationen über gebärdensprachbasierte Kindererziehung. Um diese Reise zu dokumentieren, führte er vier bis fünf Jahre lang ein tägliches Comic-Tagebuch, das Momente gegenseitigen Verstehens bewahrte. Herausforderungen umfassten sprachliche Lücken, wie die unübersetzbare Bitte seines Kindes nach „Rusoya“, die die Komplexität der Brücke zwischen gesprochenem Japanisch und Gebärdensprache verdeutlicht. Das Tagebuch wurde zu einer Animation, die humorvolle und berührende Interaktionen einfing, um Aufzeichnungen für andere gehörlose Eltern zu hinterlassen.