OVA
Beschreibung
Ayumi Hizuki ist eine zentrale Figur in Shin Ringetsu und wird als Schülerin im dritten Jahr der Akizuki-Akademie dargestellt. Sie teilt sich ein Klassenzimmer mit Naoto Rindo, einem jungen Mann, der unter besonderen und dringenden Umständen an ihre Schule wechselt. Ayumi wird mit langen, glatten braunen Haaren und braunen Augen beschrieben. Ihre typische Kleidung umfasst ihre Schuluniform, Pullover, T-Shirts, Pyjamas, kniehohe Socken und Sportblümer, was ihr Leben sowohl als Schülerin als auch als Hausfrau widerspiegelt.

Ayumi besitzt ein ruhiges und häusliches Wesen, was sie bei ihren Mitschülern sehr beliebt macht, obwohl sie keine durchsetzungsfähige oder natürliche Führungspersönlichkeit ist. Sie ist akademisch begabt und hat eine Empfehlung der Stufe A für die Universitätszulassung erhalten. Ihr Privatleben wird jedoch stark durch familiäre Verpflichtungen eingeschränkt. Nach der Heirat ihrer älteren Schwester Yuiko hat Ayumi alle häuslichen Pflichten im Haushalt der Hizukis übernommen. Dies lässt ihr sehr wenig Freizeit für soziale Kontakte, und trotz ihrer Beliebtheit konnte sie keine romantische Beziehung eingehen, noch zeigt sie ein starkes persönliches Verlangen, einen Freund zu finden.

Der Kern von Ayumis Rolle in der Geschichte ist mit einem Fluch verbunden, der auf der Familie Rindo lastet und verhindert, dass sie männliche Erben hervorbringt. Um diesen Fluch zu brechen, muss jede dritte Generation eine Braut aus dem Hizuki-Clan nehmen, einer Familie, die für ihre spirituelle Kraft bekannt ist. Naoto Rindo, der Erbe, ist daher gezwungen, mit einer Hizuki-Frau ein Kind zu zeugen. Seine vorgesehene Verlobte war Ayumis Schwester Suzune Hizuki. Suzune fällt jedoch nach einem Autounfall in einen komatösen Zustand, wobei ihre Seele in einem Spielzeugring gefangen wird, den sie in ihrer Kindheit von Naoto erhalten hatte. Dieser Ring wird zum Kanal für eine übernatürliche Verbindung zwischen Ayumi und Naoto.

Im Verlauf der Geschichte wird Ayumi zur unwissentlichen Wirtin für den Geist ihrer Schwester, der sie gelegentlich durch den Ring besitzt. Um Suzune wiederzubeleben, werden Naoto und Ayumi zu wiederholten intimen Begegnungen getrieben, wobei die Zeugung eines Kindes als notwendiger Bestandteil des Rituals dient. Durch diesen Prozess entwickelt die anfangs schüchterne und pflichtbewusste Ayumi echte romantische Gefühle für Naoto. Dies schafft einen tiefgreifenden inneren Konflikt für sie: Sie muss mit ihrer eigenen aufkeimenden Liebe und ihrer Loyalität zu ihrer Schwester ringen, deren Geist noch immer präsent ist. Ihre schließliche Schwangerschaft mit Naotos Kind vertieft diese Unruhe, verkompliziert die ursprüngliche Mission, den Rindo-Fluch zu brechen, und zwingt sie zu entscheiden, ob sie für Suzune zurücktreten oder für ihre eigene Beziehung kämpfen soll.

Ayumis wichtigste Beziehungen werden durch ihre Familie und ihre Verbindung zu Naoto definiert. Sie hat mehrere Schwestern, darunter die mütterliche Yuiko, die dominante und scharfzüngige Shino, die Lehrerin an ihrer Schule ist, und die jüngere Mizuna. Die entscheidendste Beziehung ist jedoch die zu Suzune, deren Abwesenheit und anhaltende Präsenz die Handlung vorantreiben. Ayumis Dynamik mit Naoto entwickelt sich von einer Verpflichtung zu echter Zuneigung und bildet eine komplexe Dreiecksbeziehung mit der Erinnerung und dem Geist ihrer Schwester. Im Laufe der Erzählung entwickelt sich Ayumi von einer ruhigen, selbstaufopfernden Hausfrau zu einer Frau, die sich ihren eigenen Wünschen und Eifersüchten stellen muss, und trifft letztendlich bedeutende Entscheidungen über ihre Zukunft und ihre Familie. Sie besitzt keine offensichtlichen übernatürlichen Kampffähigkeiten, aber ihr spirituelles Erbe und ihre Rolle als Gefäß für die Seele ihrer Schwester sind zentral für ihre Funktion in der Geschichte.