OVA
Beschreibung
Chocolat Aikawa, eine Hexe und Meisterchocolatière, führt das abgeschiedene Chocolat Noir tief in einem uralten Wald. Ihr auffälliges, puppenhaftes Aussehen umfasst lila Haar, das in einem geraden Hime-Schnitt herabfällt, durchdringende blaue Augen und eine Garderobe aus gothic Lolita-Kleidern, kombiniert mit dunklen Stiefeln und einem runden, schokoladenfarbenen Hut. Dieses atemberaubende Erscheinungsbild zieht die Bewunderung der Gäste auf sich, darunter eine hingebungsvolle Modedesignerin, die regelmäßig neue Kleider für sie entwirft.

Beruflich gefasst begrüßt sie Kunden mit förmlicher Ruhe, wobei sie übernatürliche Einsichten ihres Dämonenbegleiters nutzt, um ihre verborgenen Motive aufzudecken. Betrügerische Besucher werden gnadenlos bestraft, während aufrichtige Seelen kryptischen Rat und Schokoladen erhalten, die ihre Sorgen lösen sollen. Unter ihrer eisigen Eleganz verbirgt sich eine Zärtlichkeit für jüngere Gäste und eine Tsundere-Dynamik mit Cacao – sie schilt ihn mit geröteten Wangen für seine Streiche, doch langsam erwächst eine tiefere Bindung zwischen ihnen.

Ihre Vergangenheit ist von Tragik überschattet. Ihr Vater Shuga, ein gefeierter Chocolatier, wurde Opfer einer Rivalität mit seinem Mentor Shidou, der seinen Laden niederbrannte. Vernarbt und verstört beschwor Shuga den Dämon Cacao, um transzendente Schokolade zu erschaffen, und forderte ein Blutopfer. Als er die Klinge gegen Chocolat richtete, brach ihr verzweifeltes Liebesgeständnis seinen Widerstand, und er starb in Reue. Sie band sich daraufhin an Cacao, tauschte ihre Seele gegen die Macht, das Handwerk ihres Vaters wiederzubeleben – ein Pakt, der ihren unerbittlichen Drang nach Perfektion antreibt, während sie sich im ethischen Labyrinth des Tauschs von verzauberten Süßigkeiten gegen die kostbaren Schätze ihrer Kunden bewegt.

Anfangs konfliktreich, entwickelt sich ihre Beziehung zu Cacao zu einer vorsichtigen Interdependenz. Der Dämon neckt sie mit Spott, schützt sie aber auch vor Gefahren, und ihre Streitereien weichen gegenseitigem Respekt. Die traumatischen Erinnerungen an das Feuer verfolgen sie als Phobie vor Flammen, doch sie verwandelt diese Angst in kulinarische Meisterschaft. Ihre Rache an Shidou – sie beraubte ihn mit einem Fluch der Fähigkeit zu schmecken – offenbart eine rücksichtslose Seite, die jedoch durch ihre unerschütterliche Hingabe, Bedürftigen zu helfen, gemildert wird.

In episodenhaften Erzählungen navigiert sie durch Begierden und deren Folgen: Sie führt eine pensionierte Ballettlehrerin, die sich nach dem Tanzen sehnt, oder einen Idol, der von einem Stalker verfolgt wird. Jede Begegnung fügt ihrem Narrativ Resilienz hinzu, während sie das Vermächtnis ihres Vaters mit ihrer eigenen Identität verschmilzt – eine Hexe, die bittere Vergangenheit und süße Bestimmung in jede zarte Trüffel webt.