Beschreibung
Tatsunari bewohnt eine Welt, die zwischen "Gabeln" und "Kuchen" gespalten ist, wobei Gabeln Geschmack ausschließlich durch die Körperflüssigkeiten der Kuchen wahrnehmen. Diese biologische Realität macht Gabeln zu Raubtieren und Kuchen zu Beute, was ein weitverbreitetes Misstrauen gegenüber Gabeln als potenzielle Kriminelle schürt. Er ist eine Gabel, die diese Identität akribisch verbirgt. Trotz seiner Beliebtheit in der Schule lebt er in ständiger Angst vor Enttarnung und dem Stigma, das seiner Natur anhaftet, und kontrolliert wachsam sein wahres Ich, um Entdeckung zu vermeiden.

Sein streng geregeltes Dasein zerbricht während einer Begegnung mit einem jüngeren Schüler aus der Bibliothekskommission, einem Musterschüler, der ein Kuchen ist. Als Tatsunari ihn bei einem Unfall rettet, kostet er versehentlich dessen Schweiß. Die Erfahrung überwältigt ihn – der Geschmack ist einzigartig süß, angenehm und intensiv köstlich. Dieses einzelne Ereignis entfacht eine alles verzehrende Besessenheit in Tatsunari. Der Geschmack des Jüngeren wird zu seinem einzigen Fokus und zwingt ihn in einen brutalen inneren Konflikt: Seine räuberischen Gabel-Instinkte kämpfen gegen seine überwältigende Anziehung und Begierde. Er kann nicht widerstehen, ihn zu lieben.