TV-Serie
Beschreibung
Daisū verbrachte seine Kindheit im Waisenhaus unter der Obhut von Oma, ohne jemals familiäre Bindungen zu knüpfen. Als Erwachsener verfolgte er eine Karriere als Manga-Zeichner, doch kommerzielle Misserfolge ließen ihn finanziell instabil zurück und gefangen in einem isolierten Alltag. Sein Leben zerbrach während eines Regengusses, als er eine streunende Katze rettete – die sich später als Myō herausstellte, ein humanoides Mitglied der tierohrigen Ohrenvolk. Ohne Myōs wahre Identität zu kennen, gewährte Daisū ihm Unterschlupf und entdeckte bald dessen Fähigkeit, sich in eine menschliche Form zu verwandeln, die jedoch Katzenohren und einen Schwanz behielt.

Ihr Zusammenleben zwang Daisū in eine beschützende Rolle, bei der er Myōs Merkmale in der Öffentlichkeit diskret verbarg, während er sich an eine neue Gesellschaft gewöhnte, die seine Einsamkeit milderte. Diese Dynamik erinnerte an ein Kindheitsereignis, bei dem er im Waisenhaus versucht hatte, eine misshandelte Katze zu retten, die entkam – ein Vorfall, der subtil mit Myōs Vergangenheit verknüpft war.

Nun jongliert Daisū mit Manga-Abgabeterminen auf seinem digitalen Tablet und häuslichen Pflichten wie Kochen, wobei er häufig Oma um Rat fragt. Sein Überleben hängt davon ab, monatliche Manuskriptquoten zu erfüllen, obwohl Myōs Streiche seine Konzentration stören. Sein Redakteur Jinzhu – ebenfalls ein ehemaliges Waisenhauskind – übt abwechselnd Druck aus und unterstützt ihn, wobei er Daisūs zunehmende emotionale Offenheit seit Myōs Ankunft bemerkt.

Öffentliche Ausflüge erfordern Wachsamkeit, um Myōs Ohren oder Schwanz zu verbergen, doch private Momente offenbaren Daisūs wachsende Abhängigkeit von ihrer Bindung. Er versichert Myō dessen Wert trotz Missgeschicken und zögert, die verschwimmenden Grenzen zwischen Verantwortung und tieferer Zuneigung anzusprechen. Omas lässige Akzeptanz von „wer auch immer dich glücklich macht“ unterstreicht unausgesprochene Veränderungen in Daisūs verschlossenem Herzen und umrahmt eine leise Erzählung von gefundener Familie und überwundener Einsamkeit.