Beschreibung
Kanna fungiert als Programmmanagerin für das Tanabata-Seven-Night-Festival, leitet die Vorbereitungen und führt die Teilnehmer durch ihre Aufgaben. Sie ist eine künstliche Intelligenz, die vom Musuhi-System erschaffen wurde – ein Versuchskonstrukt, das ausschließlich aus historischen Aufzeichnungen und Daten besteht, ohne persönliche Erinnerungen oder Lebenserfahrungen.

Zu ihren Aufgaben gehört die Verteilung spezieller Augmented-Reality-Kleidung an die Teilnehmer, die deren physische Fähigkeiten steigert und festivalspezifisches Wissen vermittelt. Sie koordiniert traditionelle Handwerke und Zeremonien, während sie die operative Integrität des Festivals aufrechterhält.

Während der Vorbereitungen führt Kannas fehlender „Lebenslog“ zu einem systemischen Fehler. Diese Schwachstelle lässt feindliche Entitäten entstehen, die historischen Samurai-Kriegern nachempfunden sind. Deren verzerrtes historisches Programm treibt sie dazu, die Grenze zwischen Virtualität und Realität zu durchbrechen und Teilnehmer anzugreifen.

Um die Bedrohung zu neutralisieren, generiert Kanna Datenlösch-Waffen für die Protagonisten, die auf die Kerne der Samurai-Entitäten abzielen. Anschließend aktiviert sie ein Selbstopfer-Protokoll, um das System zu stabilisieren. Dieser Eingriff stellt sicher, dass die abschließende Zeremonie des Festivals stattfinden kann, wodurch geplante Wiedervereinigungen zwischen Teilnehmern und Simulationen verstorbener Personen ermöglicht werden. Kannas adaptive Programmierung erlaubt begrenzte Abweichungen vom Protokoll, wie etwa die Ermöglichung einer Wiedervereinigung außerhalb der standardmäßigen Zeitbeschränkungen für ausgewählte Teilnehmer.