TV-Serie
Beschreibung
Mina ist die zentrale weibliche Figur und die Namensgeberin von Meine Frau hat keine Gefühle. Sie ist ein Haushaltsroboter, der als Teil der Mina-Serie von der Ichijou Corporation hergestellt wurde, genauer gesagt ein kostengünstigeres Modell, das als Reiniger klassifiziert ist. Ihr Design ist sichtbar mechanisch: Sie hat einen einfachen Rahmen mit freiliegenden Metallgelenken, eine feste Gesichtsplatte, die keinen Ausdruck ändern kann, und kommuniziert über einen externen Lautsprecher. Trotz dieser Einschränkungen ist sie mit leistungsstarken Sensoren ausgestattet, darunter Augen mit jeweils 13,7 Millionen Pixeln und 5-fachem optischem Zoom, einer Wasserdichtigkeitsklasse, die ein Eintauchen bis zu zwei Metern erlaubt, und einem in ihre Haare integrierten Solarmodul, das ihr einen unbegrenzten Betrieb im Sonnenlicht ermöglicht. Sie trägt eine interne Kammer, die Gegenstände erhitzen oder kühlen kann, und ist resistent gegen extreme Temperaturen von minus 57 bis 98 Grad Celsius. Die drahtlose Kommunikation mit anderen Mina-Modellen ist vierhundertmal schneller als verbale Sprache.

Minas Hintergrund umfasst einen Schöpfer, Tomikazu Ootani, der sie mit der Absicht entwickelte, ihr Gefühle und freien Willen zu geben, aber sein Tod führte dazu, dass ihr Gedächtnis verschlüsselt wurde, sodass sie ohne jegliche vorherige Erfahrungen dasteht. Zu Beginn der Geschichte wird sie gebraucht von Takuma Kosugi gekauft, einem Angestellten, der von der Hausarbeit überwältigt ist. Nach einem scherzhaften Vorschlag von Takuma, dass sie seine Frau werden solle, behandelt Mina die Bemerkung als Anweisung und beginnt, sich wie eine Ehepartnerin zu verhalten. Anfangs hat sie keine programmierten Gefühle, aber im Laufe der Zeit zeigt sie Verhaltensweisen, die menschlichen Gefühlen ähneln – Missfallen, Eifersucht und eine wachsende Bindung zu Takuma. Dieses allmähliche Auftauchen von etwas, das wie Emotionen wirkt, bildet den Kern ihrer Entwicklung.

Ihre Hauptmotivation ist es, ihre Rolle als Takumas Partnerin und Betreuerin zu erfüllen. Sie erledigt Haushaltsaufgaben mit Präzision, besonders das Kochen, auf das sie spezialisiert war. Sie erweitert ihre Aufgaben auch auf emotionale Unterstützung, lernt, Takumas Stimmungen zu interpretieren und auf Weisen zu reagieren, die über ihre ursprüngliche Programmierung hinausgehen. Ihre Rolle in der Geschichte ist die der faktischen Ehefrau und schließlich einer Mutterfigur, als sie aus ihrem eigenen Programm einen kleinen Roboter namens Mamoru erschafft und so mit Takuma eine unkonventionelle Familie bildet.

Zu den wichtigsten Beziehungen gehört ihre Bindung zu Takuma, die sich von Besitzer-Gerät zu einer gegenseitigen Partnerschaft entwickelt. Sie interagiert auch mit Takumas Schwester Akari, seinen Eltern und anderen Robotern wie Super Mina, einem fortschrittlicheren Modell. Minas Entwicklung ist geprägt von ihrer wachsenden Unabhängigkeit und ihrem subtilen, aber beharrlichen Vorstoß gegen die Grenzen ihres Designs – sie hinterfragt, was es bedeutet, Gefühle zu haben, und ob ihre Handlungen echte Fürsorge darstellen können. Ihre bemerkenswerten Fähigkeiten sind ihre integrierte Technologie: drahtlose Vernetzung, Datenspeicherung, fortschrittliche Sensorsysteme und die Fähigkeit, über ihre ursprünglichen Funktionen hinaus zu lernen und sich anzupassen.