Yoshinobu Gakuganji, ein älterer Mann mit einem kahlen, länglichen Kopf, umrahmt von hellen Augenbrauen und einem spitzen Ziegenbart, trägt Gesichtspiercings, die einen Kontrast zu seinen traditionellen japanischen Gewändern bilden. Er führt einen Holzstock und eine E-Gitarre, wobei Letztere verfluchte Energie durch verstärkte Schallwellen im Kampf kanalisiert. Als Direktor der Kyoto Jujutsu High verteidigt er kompromisslos die Doktrinen der konservativen Fraktion und fordert strikte Einhaltung der Jujutsu-Traditionen. Diese unnachgiebige Haltung treibt ihn an, früh auf Yuji Itadoris Hinrichtung zu bestehen, da er Sukunas Gefäß als existenzielle Bedrohung wahrnimmt. Seine Konflikte mit Satoru Gojo, den er als destabilisierende Kraft betrachtet, wechseln sich mit unangenehmen Allianzen in kritischen Bedrohungssituationen ab.
Beim Kyoto Goodwill Event befiehlt er heimlich Yujis Ermordung durch Schüler und einen semi-Grade-1-verfluchten Geist, wobei er systemische Stabilität über moralische Bedenken stellt. Als Chaos durch externe Eindringlinge ausbricht, verlagert er schnell seinen Fokus auf den Schutz der Schüler und arbeitet taktisch mit Gojo zusammen, um die Krise zu bewältigen. Diese Dualität unterstreicht seine pragmatische Anpassungsfähigkeit unter starren Prinzipien.
Der Shibuya-Zwischenfall zwingt ihn, Masamichi Yaga wegen der Geheimhaltung der Techniken verfluchter Leichen hinzurichten. Yagas Sterbebekenntnis – die Weitergabe der verbotenen Technik als „Fluch“ an Gakuganji – belastet ihn moralisch schwer. Entgegen den Erwartungen verschweigt er das Wissen vor den Höheren und markiert damit einen Bruch in seiner einst unerschütterlichen Orthodoxie.
Im Shinjuku-Showdown unterstützt er Utahime Iori dabei, Gojos Kraft gegen Sukuna zu verstärken, und hilft später dabei, Sukunas Überreste zu bewahren, um Tengens Barrieren aufrechtzuerhalten. Er koordiniert zudem Nobara Kugisakis Resonanz-Technik, die Sukunas Finger ins Visier nimmt, und unterstreicht damit seine strategische Unverzichtbarkeit.
Seine Kampfkraft vereint Tradition mit Innovation: Melodien seiner Gitarre setzen mitteldistanzige Fluchtechnik-Angriffe frei, die ihm trotz seines Alters Siege über Yaga und Grade-1-Flüche ermöglichen. Nach der Katastrophe navigiert er in einer zerrissenen Jujutsu-Welt, in der Schlüsselfiguren tot sind, und muss tiefverwurzelten Konservatismus mit notwendigem Wandel versöhnen – eine Rolle, die von Yagas Vermächtnis und den folgenschweren Konsequenzen seiner eigenen Entscheidungen geprägt ist.