OVA
Beschreibung
Kaori Maejima ist eine Klavierstudentin im dritten Jahr an der Shukusei-Musikakademie, wo ihr Status als Enkelin des Vorsitzenden ihr erheblichen Einfluss und ein Gefühl der Berechtigung verleiht. Ihr Hintergrund hat eine hochmütige und arrogante Persönlichkeit hervorgebracht, und sie gibt offen zu, dass sie Geld und Macht über andere Belange stellt. Während sie im Allgemeinen höfliche Sprache und Ehrenbezeugungen verwendet, wenn sie andere anspricht, macht sie eine deutliche Ausnahme für den Wohnheimleiter Shusaku, den sie abfällig als Kato bezeichnet. Dieses Verhalten spiegelt ihr konfrontatives Verhältnis zu ihm wider, trotz ihres ansonsten formellen Auftretens.

Kaoris Hauptmotivation ist es, ihren Status zu behaupten und nach ihren eigenen Regeln zu leben, oft im Widerspruch zu den strengen Vorschriften der Akademie. Diese rebellische Ader bringt sie in Konflikt mit der Ausbilderin Minami Ayaka, für die sie eine Abneigung hegt, die als eine Art Geschwisterrivalität beschrieben wird. In der Geschichte tritt Kaori zunächst als Antagonistin des räuberischen Wohnheimleiters auf. Allerdings wird sie zu einem seiner Hauptziele, da seine Erpressungspläne beinhalten, sie unter Drogen zu setzen und auszunutzen. Angesichts dieser Bedrohung geht sie eine entscheidende Allianz mit einer anderen Studentin, Eri Takabe, ein, um sich Shusakus Handlungen zu widersetzen – eine Entscheidung, die sie in direkten Gegensatz zu ihrem eigenen Großvater bringt.

Kaoris wichtigste Beziehungen sind von Konflikten und strategischen Bündnissen geprägt. Ihre Bindung zur Unterklässlerin Moeko Fujima ist bemerkenswert freundschaftlicher; sie verbringen häufig Zeit zusammen in ihrem Zimmer und interagieren mit einer Vertrautheit, die eher an Schwestern oder enge Freundinnen erinnert als an Ältere und Jüngere. Kaori zeigt ein gewisses Maß an Fürsorge für Moeko, etwa indem sie ihr ungewollte Unterwäsche schenkt, obwohl sie die Beziehung auch als etwas belastend empfindet. Im Laufe der Erzählung durchlebt Kaori eine bedeutende Tortur. Trotz ihrer anfänglichen Arroganz und ihres Widerstands erliegt sie schließlich, gemeinsam mit Ayaka, den von Shusaku orchestrierten Drohungen und Demütigungen. Ihre bemerkenswerten Fähigkeiten sind nicht übernatürlich, sondern sozialer Natur, abgeleitet von ihrem Familiennamen, den sie einsetzt, um Status und Einfluss über andere an der Akademie zu beanspruchen.