TV-Serie
Beschreibung
Im Anime Oda Cinnamon Nobunaga erscheint Ota Gyūichi als der ergebene Chronist, der Oda Nobunaga während der Sengoku-Zeit diente und als Autor der Chronik über Nobunagas Leben, bekannt als das Shinchō Kōki, identifiziert wird. Sein Hintergrund wurzelt in seiner historischen Rolle als Nobunagas Schreiber, aber die Serie präsentiert ihn in erster Linie als Figur komischer Übertreibung. Da er seinen Herrn in übermäßigem Maße vergötterte, wird angedeutet, dass seine schriftlichen Aufzeichnungen Nobunagas Taten aufgebauscht oder ausgeschmückt haben. Nobunaga selbst verstärkt diese Idee, als er, nachdem er als Hund wiedergeboren wurde, Anschuldigungen vergangener Gräueltaten wie das Massaker am Berg Hiei zurückweist, indem er die übereifrigen Aufzeichnungen seines Schreibers dafür verantwortlich macht.

In der Gegenwart der Geschichte wird Gyūichi in derselben Ära wie Nobunaga und die anderen ehemaligen Kriegsherren wiedergeboren, aber seine erste moderne Form ist kein Hund. Er wird als Kuh auf der Ota-Ranch wiedergeboren, wo er getötet wird, und sein Fleisch landet schließlich als Mahlzeit, die Nobunaga und die anderen wiedergeborenen Herren im Hundepark teilen. Als sein Geist vor ihnen erscheint und enthüllt, dass er als genau die Kuh zurückgekehrt ist, die sie essen, weigert sich Nobunaga, die Behauptung anzuerkennen, und isst weiter, was dazu führt, dass Gyūichis Geist besiegt verschwindet.

Seine prägende Motivation ist ein intensiver, fast überwältigender Wunsch, in der Nähe seines früheren Herrn zu bleiben. Nobunaga beschreibt ihn als so etwas wie einen Stalker in ihrem früheren gemeinsamen Leben, und die Serie spielt mit der Idee, dass Gyūichi sich weit mehr um seinen Herrn kümmert, als sein Herr sich um ihn kümmert. Trotz der Wiedergeburt im selben Zeitraum kämpft er darum, dass Nobunaga ihn erkennt, und seine hartnäckige Entschlossenheit, egal was passiert an der Seite seines Herrn zu bleiben, wird zu seinem wichtigsten komödiantischen Merkmal.

Seine Rolle in der Geschichte ist die einer wiederkehrenden Gag-Figur, die um blinde Loyalität, aufgebauschte Aufzeichnungen und unerwiderte Hingabe aufgebaut ist. Seine bemerkenswerte Fähigkeit, sein Geschick als Schreiber und Chronist, wird weniger für zuverlässige Dokumentation genutzt, sondern eher als Quelle humorvoller Verzerrung, da seine Liebe zu seinem Herrn angeblich alles färbte, was er schrieb. Die Figur durchläuft im Anime keine bedeutende Entwicklung; ihre Darstellung bleibt konsistent als eine loyale, beharrliche und leicht bemitleidenswerte Figur, deren aufrichtige Hingabe von der Person, an die sie gerichtet ist, nie wirklich anerkannt wird.