OVA
Beschreibung
Faust Münchhausen II ist ein sekundärer Antagonist in der Urotsukidōji-Anime-Serie und tritt prominent in Urotsukidōji IV: Inferno Road auf. Er ist der Sohn eines wahnsinnigen Nazi-Wissenschaftlers, der im Dienst von Adolf Hitler starb. Gemeinsam erfanden sie eine perverse Todes-Vergewaltigungsmaschine, die den Lord of Chaos beschwören sollte, aber das Gerät überlastete und zerstörte die Hälfte Berlins, wobei Münchhausen II überlebte, aber psychisch gezeichnet blieb. In den Fußstapfen seines Vaters wird er ein Magier, der besessen davon ist, das uralte bösartige Wesen namens Kyō-Ō (Böser König) wiederzubeleben und seine Macht zu nutzen, um die Welten der Menschen, Dämonen und Mensch-Tiere zu beherrschen. In Inferno Road wird Münchhausen II von Yoenhime, der Schwester des Dämons Suikakujū, beschworen und verwandelt sie in die bedrohliche Yoenki, damit sie sich an Amano Jaku rächen kann. Er verfolgt jedoch seine eigenen verborgenen Absichten und beabsichtigt, den schnell alternden Kyo-Ō (Himi) zu nutzen, um über alle Reiche zu herrschen. Seine Rolle in der Geschichte ist die eines berechnenden Manipulators, der während der Reise nach Osaka wieder auftaucht und hofft, den verletzlichen Zustand des Wirts des Chōjin für seine eigenen Zwecke auszunutzen. Zu den wichtigsten Beziehungen gehören seine Feindseligkeit gegenüber Amano Jaku und seine instrumentelle Nutzung sowohl von Yoenki als auch des Kyō-Ō. Im Verlauf der Serie ist seine Entwicklung von einer wachsenden Verzweiflung geprägt, da seine Pläne direkter werden, doch seine Erzählung endet auf eine Weise, die viele Quellen aufgrund der komprimierten Produktion der letzten Episoden als beleidigend entbehrlich beschreiben. Zu den bemerkenswerten Fähigkeiten gehören ein tiefes Wissen über dunkle Magie und rituelle Beschwörungen, die es ihm ermöglichen, andere Wesen für seine Zwecke zu binden und zu verwandeln. Er wird als erwachsener Mann mit schwarzen Augen und braunen Haaren dargestellt.