TV-Serie
Beschreibung
Hahari Hanazono ist eine zentrale Figur in der romantischen Komödie, die zunächst als Antagonistin eingeführt wird, bevor sie die sechste Freundin des Protagonisten Rentarou Aijou wird. Sie ist die Mutter von Hakari Hanazono, Rentarous erster Freundin, und fungiert als Schulleiterin der Ohananomitsu High School.

Äußerlich ähnelt Hahari ihrer Tochter stark, mit den gleichen pinken Haaren und grünen Augen, jedoch mit einer reiferen und üppigeren Figur, einschließlich eines I-Körbchens. Ihre knöchellangen pinken Haare sind meist in der Mitte gescheitelt, mit einer Ponyseite rechts, deren Spitzen zu Locken gedreht sind, und sie hat ein markantes Muttermal unter dem linken Auge. Ihre Kleidung variiert von einem tief ausgeschnittenen, rückenfreien weißen Kleid als Hauskleidung bis zu einem professionellen dunklen Hosenanzug mit zum Dutt gebundenen Haaren, wenn sie als Schulleiterin agiert.

Haharis Persönlichkeit ist komplex und geprägt von einem starken Kontrast zwischen ihrem gefassten, kultivierten öffentlichen Auftreten und ihren oft überwältigenden, impulsiven privaten Leidenschaften. Ihr prägendstes Merkmal ist eine unkontrollierbare Liebe für alles Niedliche, die sich auf Kinder, ihre Tochter, Rentarou und die gesamte wachsende Freundinnenfamilie erstreckt. Wenn sie etwas als entzückend empfindet, reagiert sie manchmal mit Sabbern oder Nasenbluten und verliert dabei völlig den Verstand. Diese Besessenheit äußert sich oft in exzentrischem Verhalten, wie Wutanfällen, um die anderen Freundinnen in Babysachen zu kleiden, oder dem Einsatz ihres immensen Reichtums für komisch extravagante Zwecke, wie den Kauf einer ganzen Schule, nur um in Rentarous Nähe zu sein. Sie teilt eine ähnlich perverse und fantasieanfällige Natur mit ihrer Tochter Hakari, wobei Haharis Wünsche oft in einem mütterlichen Bedürfnis wurzeln, ihre Umgebung zu verwöhnen und zu bemüttern.

Ihre Hintergrundgeschichte ist der Schlüssel zum Verständnis ihrer Motivationen. In ihrem zweiten Mittelschuljahr verliebte sich Hahari tief in einen unheilbar kranken Mitschüler. Getrieben von ihrer Liebe und dem Wunsch, sein Erbe zu bewahren, nutzte sie den enormen Reichtum ihrer Familie, um mit nur dreizehn Jahren eine künstliche Befruchtung zu arrangieren, und brachte ihre Tochter Hakari zur Welt. Der Junge, den sie liebte, starb, bevor sie sich auch nur küssen konnten. Dieser traumatische Verlust ließ sie verbittert und angstvoll gegenüber der Liebe zurück, sodass sie ihr ganzes Leben dem Schutz Hakaris vor ähnlichem Herzschmerz widmete. Als sie erfuhr, dass Hakari mit Rentarou zusammen war, der auch mehrere andere Mädchen datete, sah sie ihn als Bedrohung und wurde zur Hauptantagonistin des „Hakari-Rettungsbogens“, inhaftierte ihre Tochter und versuchte, sie um jeden Preis zu trennen.

Ihre Rolle in der Geschichte ändert sich dramatisch während einer Konfrontation mit Rentarou. Als sie Augenkontakt mit ihm herstellt, erlebt sie den „Seelenverwandten-Schock“, erkennt, dass er ihr eigener Schicksalspartner ist, und verliebt sich sofort in ihn. Selbst nach dieser Offenbarung sträubt sie sich zunächst gegen ihre Gefühle, doch Rentarous aufrichtige Liebe und seine Bereitschaft, sein Leben zu riskieren, um Hakari zu retten, überzeugen sie nachzugeben. Rentarou akzeptiert ihrerseits ihre Gefühle, macht sie zu seiner sechsten Freundin und integriert sie in die Familie. Anschließend nutzt sie ihr Vermögen, um die High School zu kaufen, die Rentarou besucht, und ernennt sich selbst zur Schulleiterin, um in seiner Nähe zu bleiben, und wandelt sich so von einem furchtbaren Hindernis zu einer mächtigen und exzentrischen Verbündeten in der Gruppe.

Ihre Schlüsselbeziehungen sind zentral für die Handlung. Mit Rentarou entwickelt sie sich von einer feindseligen Gegnerin zu einer leidenschaftlichen und hingebungsvollen Freundin, während sie die Erinnerung an ihre verstorbene erste Liebe zutiefst bewahrt – ein Konflikt, den Rentarou löst, indem er ihr versichert, dass es nicht falsch ist, mehr als eine Person zu lieben. Ihre Beziehung zu ihrer Tochter Hakari ist leidenschaftlich beschützend und liebevoll, obwohl ihre übergriffigen und oft unangemessenen Eskapaden Hakari regelmäßig zur Verzweiflung bringen. Dennoch bleibt ihre Bindung stark, gegründet auf Hakaris Dankbarkeit für die Opfer ihrer Mutter. Hahari teilt auch eine bedeutende Bindung mit ihrer treuen Dienerin Mei Meido, die ihr so ergeben ist, dass sie bereit ist, ihr eigenes romantisches Glück für Hahari zu opfern.

Im Laufe der Geschichte entwickelt sich Hahari von einer verbitterten, emotional unterdrückten Figur zu einer, die ihre Gefühle offen und überschwänglich annimmt. Sie wirft die pragmatische Hülle ab, die sie sich zugelegt hatte, und handelt nach ihren Instinkten, wobei sie oft noch extremer und chaotischer wird als ihre Tochter. Ihre anfänglich würdevolle Erscheinung weicht einer Figur, die ihre Liebe zu niedlichen Dingen, Cosplay und ihrer Familie voll auslebt und so eine Hauptquelle sowohl für Komik als auch für mütterliche Wärme in der Serie darstellt.

Obwohl sie keine übermenschlichen Fähigkeiten besitzt, sind Haharis bemerkenswerte Assets ihr praktisch grenzenloser Reichtum und ihre Machtposition. Sie hat gezeigt, dass sie hochrangige Mediziner bestechen, eine Schule spontan kaufen und zahlreiche impulsive Projekte finanzieren kann. Ihre Leidenschaft für Cosplay, mit einem umfangreichen Kostümfundus, ist ein weiteres bemerkenswertes Hobby, das oft Handlungsstränge vorantreibt. Ihr markanter Ausruf, den sie oft von sich gibt, wenn sie von Zuneigung überwältigt ist, lautet „Bibiiin!“