TV-Serie
Beschreibung
Yū Mitarai ist ein Erstsemester-Student im Fach Maschinenbau an der Izu-Universität, wo er Kommilitone des Protagonisten Iori Kitahara ist. Er ist ein junger Mann von etwa durchschnittlicher Größe, 165 Zentimeter groß, mit schlanker Statur und einem insgesamt gutaussehenden Erscheinungsbild. Seine markantesten körperlichen Merkmale sind seine schmalen, scharfen Augen, die oft geschlossen zu sein scheinen, und seine schwarzen Haare, die teilweise blonde Strähnen aufweisen, was auf eine Färbung hindeutet.

Zunächst wirkt Mitarai wie ein ziemlich typischer College-Student, doch bald offenbart er eine weitaus leichtsinnigere und impulsivere Persönlichkeit, insbesondere in seiner Haltung gegenüber Frauen. Er tritt häufig als Playboy auf, versucht zu flirten, ohne viel Rücksicht auf die Konsequenzen zu nehmen, und zeigt wenig Neigung, seine Fehler ernsthaft zu reflektieren. Wenn er in Schwierigkeiten gerät, ist er dafür bekannt, auf schnelle, oft absurde Lösungen zurückzugreifen, um sich aus heiklen Situationen zu befreien, wie etwa einen spontanen Heiratsantrag zu machen, um eine eskalierende Konfrontation zu entschärfen. Abgesehen von seinen Beziehungen zu Frauen ist Mitarai auch sehr anfällig für den Einfluss seiner Altersgenossen und lässt sich oft von deren chaotischen Streichen und Plänen mitreißen. Seine Tendenz, der Menge zu folgen, macht ihn zu einem häufigen Teilnehmer an den wilden Eskapaden, die sein Universitätsleben prägen.

Die zentrale Achse von Mitarais Privatleben ist seine turbulente Beziehung zu seiner Kindheitsfreundin Rie Oohashi. Ursprünglich war er in einer romantischen Beziehung mit ihr, doch wurde diese zu einer wiederkehrenden Konfliktquelle. Ein Großteil der Probleme geht auf die Machenschaften seiner Freunde zurück, insbesondere von Iori Kitahara und Kōhei Imamura, die die Beziehung wiederholt zu ihrem eigenen Vergnügen sabotieren. Einmal verbreiteten sie ein falsches Gerücht über Untreue, das zu einer schmerzhaften Trennung führte. Während des darauffolgenden Streits bat Mitarai dreist Rie, ihn ihren Freundinnen vorzustellen – ein Akt der Gedankenlosigkeit, der weiteren Ärger und körperliche Vergeltung provozierte. Später, nach einem Missverständnis, bei dem er fälschlicherweise beschuldigt wurde, Frauen aufzureißen, wurde er einer öffentlichen Demütigung unterzogen, die seine Freunde als „Hinrichtung“ bezeichneten. In einem verzweifelten Versuch, einer Bestrafung an einem anderen Tag zu entgehen, als er des Betrugs verdächtigt wurde, machte er einen Heiratsantrag auf der Stelle – ein Schritt, der letztendlich dazu führte, dass er vollständig von Rie kontrolliert wurde, eine Dynamik, gegen die er wenig einzuwenden scheint. Trotz des Chaos bleibt seine Beziehung zu Rie eine konstante, wenn auch unausgeglichene Präsenz in seinem Leben.

Seine Rolle innerhalb seiner Freundesgruppe, zu der Iori, Kōhei, Shin'ichirō Yamamoto und Hajime Nojima gehören, ist oft die eines Mitanstifters oder eines unglücklichen Opfers ihres kollektiven Unfugs. Er lässt sich leicht in ihre Streiche und Pläne hineinziehen, die häufig nach hinten losgehen und zu seinem eigenen Leid führen. In einer bemerkenswerten Anekdote, die seinen Charakter verkörpert, versuchte Mitarai, bei einer Deutschprüfung zu schummeln, indem er einen Spickzettel in seinem Federmäppchen versteckte. Sein Plan scheiterte spektakulär, als der Aufsichtsführende vor Prüfungsbeginn alle Federmäppchen einsammelte. Dieser Vorfall und ähnliche wurden zu einer legendären Geschichte unter seinen Kommilitonen und zementierten seinen Ruf für komische Missgeschicke.

Trotz seiner vielen Fehltritte und seiner oft verantwortungslosen Natur besitzt Mitarai eine überraschende und bemerkenswerte Begabung: Er ist hochtalentiert in der Kunst des Ikebana, der japanischen Blumensteckkunst. Diese Fähigkeit steht in starkem Kontrast zu seinem ansonsten chaotischen und leichtsinnigen Verhalten und offenbart eine unerwartete, kultivierte Seite seines Charakters. Seine Entwicklung im Laufe der Serie ist weniger eine lineare Fortschrittsgeschichte als vielmehr ein zyklisches Muster aus selbstverschuldeten Problemen, komischem Leid und kurzen Momenten, in denen er seinen Verstand einsetzt, um knapp noch größeren Katastrophen zu entgehen – all das festigt seine Rolle als Unterhaltungsquelle und als unvergesslicher Teil des bunten sozialen Gefüges der Universität.