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Beschreibung
Gaucher Bigotte ist eine Figur aus dem One-Shot-Manga Rohan im Louvre, in dem er als Kurator der Abteilung für asiatische Kunst des Louvre-Museums in Paris fungiert. Er ist ein Mann von durchschnittlicher Größe und Statur, mit schulterlangem schwarzem Haar, das nach hinten gekämmt ist und unten welliger wird. Er trägt außerdem einen Bart, der am Kinn dunkler ist, hat schräg zulaufende Augenbrauen und beigefarbene Augen und trägt typischerweise einen hellfarbenen Anzug mit einem weißen Hemd mit Knopfleiste.

Was seine Persönlichkeit betrifft, wird Gaucher als vorsichtige und verschwiegene Person dargestellt. Er ergreift mehrere Sicherheitsmaßnahmen, bevor er dem Mangaka Rohan Kishibe erlaubt, ein mysteriöses Gemälde zu betrachten, und besteht darauf, dass Rohan alle persönlichen Gegenstände zurücklässt. Um sicherzustellen, dass nichts schiefgeht, begrenzt er Rohans Betrachtungszeit auf nur fünf Minuten und sorgt dafür, dass zwei Feuerwehrleute aus dem Sicherheitsdienst des Museums sowie ein Dolmetscher namens Noguchi sie begleiten. Seine verschwiegene Natur zeigt sich, als er sich weigert, Rohan mitzuteilen, in welchen Teil des Museums sie auf dem Weg zu einem verlassenen Lagerhaus fahren. Trotz seiner Vorsicht beweist er ein tiefgründiges Wissen über die Geschichte des Louvre, einschließlich des genauen Gründungsdatums des Museums und des Grundes, warum das Lagerhaus Z-13 aufgegeben wurde.

Seine Motivationen sind in seiner beruflichen Verantwortung und einer verborgenen persönlichen Vergangenheit verwurzelt. Als Kurator ist er der Sicherheit der Kunstwerke und Besucher des Museums verpflichtet. Seine Vergangenheit birgt jedoch ein wichtiges Geheimnis: Irgendwann in seinem Leben war Gaucher in einen Autounfall verwickelt, bei dem ein Mann ums Leben kam. Dieses Ereignis wird für seine Rolle in der Geschichte direkt relevant.

In der Erzählung ist Gaucher derjenige, der Rohan die Genehmigung erteilt, das Gemälde Under the Moon des fiktiven Künstlers Nizaemon Yamamura zu erforschen. Überrascht, dass der Louvre ein Werk eines ihm unbekannten Künstlers besitzt, das in einem lange verlassenen Bereich gelagert wird, begleitet er Rohan und die anderen zur Untersuchung. Die Reise der Gruppe führt sie zum Lagerhaus, in dem das Gemälde aufbewahrt wird. Als sie das Kunstwerk schließlich finden, entfalten sich übernatürliche Ereignisse. Einer der Feuerwehrleute wird am Schädel durchbohrt und in die Dunkelheit der Decke gesogen. Gaucher bemerkt als Erster eine Horde von Geistern, die sie angreift, hält sie zunächst für einfache Diebe und versucht, die Polizei zu rufen. Bevor er handeln kann, wird er gegen eine Wand geschleudert, und Reifenspuren erscheinen unerklärlicherweise auf seinem Körper, die ihn zerquetschen. In seinen letzten Momenten erkennt er einen der Geister als dieselbe Person, die bei dem Verkehrsunfall aus seiner Vergangenheit getötet wurde, bevor auch er in die Dunkelheit der Decke gesogen wird. Seine Leiche wird nie gefunden, und er wird später als vermisst gemeldet.

Gauchers wichtigste Beziehungen sind hauptsächlich beruflicher Natur. Er interagiert direkt mit Rohan Kishibe als dem besuchenden Künstler, der Zugang zu den Archiven sucht, mit dem Dolmetscher Noguchi und mit den beiden Feuerwehrleuten, die als Sicherheit dienen. Seine Entwicklung ist kurz, aber tragisch, da seine eigene verborgene Schuld – symbolisiert durch das geisterhafte Unfallopfer – direkt zu seinem einzigartigen und grausamen Tod führt. Eine bemerkenswerte Fähigkeit ist keine übernatürliche Kraft, sondern sein umfangreiches und spezialisiertes Wissen über die Geschichte und Sammlung des Louvre sowie die gründlichen Sicherheitsprotokolle, die er als Kurator beherrscht. In der Live-Action-Filmadaption der Geschichte wird seine Rolle erheblich verändert; er wird zum Kurator, der das schwarze Gemälde in der Vergangenheit gekauft hat, und seine Funktion im Manga wird weitgehend von einer anderen Figur namens Ryunosuke Tatsumi übernommen.