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Beschreibung
Marie Nakazawa ist eine etwa siebzehnjährige Oberschülerin, die als langjährige Nachbarin und enge Freundin von Mikihisa Komaki, einem Mitglied der Bibliotheksverteidigungstruppe, vorgestellt wird. Seit ihrer Kindheit hegt Marie tiefe romantische Gefühle für Komaki, und im Laufe der Zeit werden diese Gefühle erwidert. Ihr Hintergrund wird von einer ernsten medizinischen Erkrankung geprägt: In der Mittelschule entwickelte sie eine idiopathische plötzliche Taubheit, einen seltenen Fall, der beide Ohren betraf. Sie verlor das Hörvermögen auf einem Ohr vollständig und behielt auf dem anderen nur ein sehr eingeschränktes Hörvermögen. Da das goldene Zeitfenster für eine Behandlung verpasst wurde, leidet sie unter einem dauerhaften Hörverlust. Sie kann noch sprechen, aber die verbale Kommunikation ist schwierig, sodass sie normalerweise auf schriftliche Unterhaltungen zurückgreift und oft ein Mobiltelefon nutzt, um Nachrichten mit bemerkenswerter Geschwindigkeit zu tippen. Die Erkrankung führte auch dazu, dass sie ein Jahr von der Schule fernbleiben musste, was sie ein Jahr älter als ihre Klassenkameraden macht.

Marie ist eine begeisterte Leserin mit einer tiefen Leidenschaft für Literatur und einem starken Gerechtigkeitssinn. Sie träumt davon, eines Tages der Bibliotheksverteidigungstruppe beizutreten, motiviert durch ihren Wunsch, Bücher und die Lesefreiheit zu schützen. Ihre Intelligenz zeigt sich in der großen Bandbreite an Büchern, die sie studiert, und ihrer Fähigkeit, Themen gründlich zu recherchieren. Sie ist entschlossen und mutig und weigert sich, nachzugeben, wenn ihre Überzeugungen in Frage gestellt werden. Trotz ihrer Hörbehinderung lässt sie sich nicht davon definieren; sie sieht sich selbst als jemanden mit einem moderaten Hörverlust und nicht als behinderten Menschen.

In der Geschichte fungiert Marie als Katalysator für einen großen Konflikt. Als Komaki ihr ein Buch empfiehlt, stuft das Medienverbesserungskomitee es als ungeeignet für behinderte Leser ein und verhaftet ihn, was Empörung in der Bibliotheksarbeitsgruppe auslöst. Dieser Vorfall unterstreicht die Ungerechtigkeit des Zensursystems und zieht Marie in die zentralen Ereignisse des Films hinein. Sie knüpft auch eine bedeutungsvolle Verbindung zu Iku Kasahara, der Protagonistin, die Maries starke Gefühle für Komaki spürt und sie unterstützt.

Maries wichtigste Beziehung ist die zu Mikihisa Komaki, den sie seit ihrer Kindheit liebt. Ihre Bindung vertieft sich, als Komaki beginnt, ihre Gefühle zu erwidern, und er bleibt eine verlässliche Stütze nach ihrem Hörverlust. Ihre Freundschaft mit Iku ist eine weitere wichtige Beziehung, da Iku zu einer einfühlsamen Verbündeten wird. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich Marie von einem still sehnsüchtigen jungen Mädchen zu einer selbstbewussteren Person, die sich aktiv Widrigkeiten stellt und für das einsteht, was ihr wichtig ist.

Zu den bemerkenswerten Fähigkeiten gehören ihre außergewöhnliche Geschwindigkeit und Geläufigkeit beim Tippen auf einem Mobiltelefon, das sie als ihr primäres Mittel für Echtzeitgespräche nutzt. Ihr umfangreiches Wissen über Bücher und ihre Widerstandsfähigkeit bei der Bewältigung der Herausforderungen ihres Hörverlusts zeichnen sie ebenfalls aus. Maries Charakter verkörpert Entschlossenheit, intellektuelle Neugier und den Mut, für die Meinungsfreiheit zu kämpfen.