TV-Serie
Beschreibung
Tsukiyo Kujō ist eine 17-jährige Schülerin der Maijima Akademie, mit langem orange-blondem Haar und einer markanten Uniform, die ein dunkleres Unterhemd und einen Rüschenrock umfasst. Sie ist 142 cm groß und wiegt 35 kg. Ihre Persönlichkeit ist geprägt von einer Besessenheit mit Perfektion und einer Distanzierung von der Menschheit, da sie sich selbst als überlegen gegenüber den fehlerhaften Menschen um sie herum betrachtet. Diese Weltanschauung manifestiert sich durch ihren einzigen Begleiter, eine Puppe namens Luna, mit der sie Träume teilt, auf dem Mond zu leben. Sie zeigt Kompetenz in Astronomie, insbesondere im Umgang mit Teleskopen, obwohl ihre schulischen Leistungen nicht näher spezifiziert werden.

Ihr Hintergrund offenbart tiefsitzende Traumata, die aus der turbulenten Beziehung und Scheidung ihrer Eltern resultieren. Die Konfrontation mit deren Hass, Eifersucht und Liebe veranlasste sie, menschliche Emotionen gänzlich abzulehnen. Sie nahm die Identität einer „Puppe“ an, um eine emotionslose, perfekte Existenz zu verkörpern, distanzierte sich von anderen und widmete ihr Leben der Beobachtung des Mondes auf dem Schuldach.

Ein entscheidendes Ereignis tritt ein, als Keima Katsuragi versehentlich ihre „perfekte Welt“ stört, indem er auf ihren Dachteppich tritt und so ihre Feindseligkeit provoziert. Kurz darauf lässt ein von Elsie orchestrierter Fluch Tsukiyo schrumpfen. Anfangs deutet sie dies als Wunscherfüllung, wie Luna leben zu können, und nimmt ihren Miniaturzustand begeistert an. Keima manipuliert die Situation, um ihr Vertrauen zu gewinnen – er hilft ihr beim Besuch des Daches, trägt sie durch die Schulgänge und tröstet sie während einer Panikattacke über weiteres Schrumpfen. Diese Nähe durchbricht allmählich ihre emotionalen Barrieren, gipfelnd darin, dass sie in einem Moment des Schreckens instinktiv nach Keima statt nach Luna ruft.

Der Wendepunkt kommt, als Tsukiyo Keimas Täuschung bezüglich des Schrumpffluchs entdeckt. Von Verrat getrieben flieht sie durch Lüftungsschächte und erlebt intensive Wut und Selbsthass, Emotionen, die sie mit der Hässlichkeit ihrer Eltern verbindet. Von einer Katze konfrontiert und später auf dem Dach eingesperrt, erwägt sie Selbstmord, da sie die „schmutzigen Gefühle“, die sie überwältigen, ablehnt. Keima greift ein und stellt ihre Puppen-Identität infrage. Diese Konfrontation zwingt Tsukiyo, ihre unterdrückte Menschlichkeit anzuerkennen, was in ihrer tränenreichen Akzeptanz von Keimas Hilfe mündet, um in ein normales Leben zurückzukehren.

Nach ihrer „Eroberung“ und der Entfernung des Geistes in ihr unterzieht sich Tsukiyo einer Löschung der Erinnerungen an ihre Erlebnisse mit Keima. Dennoch bleiben subtile Verhaltensänderungen bestehen. Gelegentlich zeigt sie Spuren ihrer früheren Isolation, wie ein kurzes Rückfallen in alte Gewohnheiten, als sie Gerüchte über Keima und Kanon Nakagawa hört, aber sie hegt nicht mehr die gleiche rigide Verachtung für Unvollkommenheit. Ihre grundlegende Entwicklung liegt im impliziten Wandel von absoluter emotionaler Abgeschiedenheit zu einer fragilen Akzeptanz menschlicher Verbindungen.
Titel
Tsukiyo Kujō
Besetzung
  • Yuka IguchiDatenbank Sprache Japanisch