TV-Serie
Beschreibung
Belda Norst Limia ist der erste Prinz des Königreichs Limia. Er ist ein gutaussehender junger Mann mit einer kühlen und generell ernsten Art, der sich oft als Ritter präsentiert. Allerdings hat er auch eine opportunistische und etwas impulsive Seite, die zu Misserfolgen führen kann.

Seine Hauptmotivation wird deutlich, als er die beschworene Heldin Hibiki Otonashi trifft und sich auf den ersten Blick in sie verliebt. Um in ihrer Nähe zu sein, nutzt er seine Verbindungen, um sich in die Gruppe der Kandidaten einzuschleichen, die ihrer Gruppe beitreten wollen, und stellt sich als vielversprechender Neuling aus den Reihen der Ritter vor. Hibiki durchschaut diese Täuschung schnell und erkennt seinen privilegierten Hintergrund. Trotzdem wird er als Gruppenmitglied ausgewählt, da seine ritterlichen Fähigkeiten, wenn auch nicht außergewöhnlich, für die Rolle ausreichend sind.

In Hibikis Gruppe erfüllt Belda eine spezifische Funktion als Verteidiger. Er hat defensive Schwerttechniken gemeistert und handelt hauptsächlich als Beschützer der Nachhutmitglieder wie Woody und Chia. Als sie sich zunehmend größeren Herausforderungen stellen, stellt er fest, dass seine Fähigkeiten nicht ausreichen. Er hat Mühe, mit Hibiki und Woody Schritt zu halten, und seine Verteidigungstechniken erweisen sich gegen die mächtigsten Monster als wirkungslos.

Beldas Rolle geht über den Kampf hinaus, da er königliches Blut hat. Von ihm wird erwartet, dass er als zukünftiger König handelt, und er verfügt über ein beträchtliches Maß an politischem Wissen. Dieses Bewusstsein zeigt sich, als die Priesterin Chia darum bittet, Hibikis Gruppe beizutreten; Belda fürchtet sofort die politischen Reibungen, die dies zwischen dem Königreich Limia und dem Laurel-Bund verursachen könnte. Dieses politische Bewusstsein schürt auch seine Wut auf den Protagonisten Makoto Misumi (auch bekannt als Raidou), dessen Umgang mit dem Dämonenstamm Belda als Verrat an der Menschheit verurteilt.

Seine Beziehungen, insbesondere zu seiner Familie, sind entscheidend für seine Entwicklung. Seine Schwester Joshua erkennt seine Bemühungen an, weist aber unverblümt darauf hin, dass er nur durchschnittliches Talent besitzt. Nach einem zweiten erbitterten Kampf mit dem Dämonenstamm und einem direkten Angriff auf die Hauptstadt besteht ihr Vater, der König, der Beldas Handlungen zuvor stillschweigend geduldet hatte, darauf, dass er als sein Nachfolger hervortritt. Dies führt zu einem heftigen Streit mit Joshua, die argumentiert, er sollte Hibiki auf politischem Wege unterstützen und nicht durch militärische Aktionen. Der Streit gipfelt in einer schockierenden Enthüllung: Ein Ersatz, der mit Hibiki zusammenarbeiten soll, wurde bereits arrangiert, was Belda zwingt, seine eigenen Grenzen und seine Zukunft zu konfrontieren. Später in der Geschichte zeigt sich auch, dass er seine persönlichen Überzeugungen weiterentwickelt, insbesondere seine anfängliche Ansicht, dass Halbmenschen minderwertig seien, eine Perspektive, die er nach bestimmten Begegnungen zu ändern beginnt.