Film
Beschreibung
Piripappa ist eine Nebenfigur im Anime-Film „Gold Kingdom and Water Kingdom“, die als rechter Minister am Hof von König Rastaban III. dient. Er ist ein erwachsener Mann, der eines der höchsten politischen Ämter des Königreichs innehat und der Anführer der Hoffraktion ist, die auf einen Krieg mit dem Nachbarkönigreich besteht.

Sein Hintergrund ist bescheidener Herkunft. Zehn Jahre vor den Hauptereignissen der Geschichte war Piripappa der Sohn eines Besitzers eines kleinen Massagesalons in einer Ecke des Basars. Als König Rastaban III. während einer Inspektion der Stadt zusammenbrach, wurde er in diesen Massagesalon gebracht, und aus dieser Begegnung entstand die langjährige Verbindung zwischen Piripappa und dem König. Später stieg er in die Position des rechten Ministers auf.

In Persönlichkeit und Auftreten ist Piripappa eine berechnende und konfrontative politische Figur. Er bevorzugt militärische Lösungen für die Spannungen zwischen den beiden Königreichen und arbeitet über seinen Einfluss auf den König, statt durch offenes Handeln. Im Verlauf der Geschichte stachelt er König Rastaban III. dazu an, die Prinzessinnenfraktion im Palast zu verdächtigen und die Ermordung von Naranbayar, dem Bräutigam, der als Teil der Friedensvereinbarung aus dem Nachbarkönigreich geschickt wurde, zu planen. Dieser Plan schafft eine ernste Krise und bringt ihn in direkten Gegensatz zu den Figuren, die daran arbeiten, den Frieden zu bewahren.

Seine Hauptmotivation ist der Krieg: Er führt die königliche Partei an, die darauf besteht, gegen das Nachbarkönigreich zu kämpfen, und seine Handlungen zielen darauf ab, die Vereinbarung zu zerstören, die die beiden Länder von Konflikten fernhält. Seine wichtigste Beziehung ist die zu König Rastaban III., dessen Vertrauen er besitzt und dessen Entscheidungen er lenkt. Er steht auch gegen den linken Minister, der Naranbayar und den Plan unterstützt, einen großen Wasserweg zu bauen, der die beiden Königreiche verbindet, sowie gegen Prinzessin Saara und Naranbayar, die seine Politik bedroht.

Piripappas Kriegspolitik scheitert letztlich. Naranbayar überlebt den Anschlag auf sein Leben, konfrontiert den König zusammen mit Prinzessin Saara und überzeugt König Rastaban III., diplomatische Beziehungen zum Nachbarkönigreich aufzunehmen und ein Wasserwegprojekt zu beginnen, das Jahrzehnte dauern soll. Der König akzeptiert diesen friedlichen Kurs, und die Kriegsagenda, die Piripappa vertreten hat, wird aufgegeben.

Piripappa zeigt keine Kampf- oder übernatürlichen Fähigkeiten. Seine bemerkenswerten Fähigkeiten sind politischer Natur: Er ist ein überzeugender und manipulativer Hofbeamter, der das Urteilsvermögen des Königs beeinflussen und eine Fraktion um seine eigenen Ansichten sammeln kann, was ihn zu einem bedeutenden Hindernis für die Friedenspartei macht, auch wenn seine Pläne letztlich besiegt werden.