ONA
Beschreibung
Masaki Meguro, eine Figur aus dem Anime Kengan Ashura, ist ein äußerst gefährlicher und geistig instabiler Kämpfer, der unter dem Beinamen „Der weinende Mann“ bekannt ist, weil er im Kampf Blut weint – eine Folge seiner überwältigenden Freude am Kämpfen und Töten. Er stammt aus einer Familie von Judo-Praktizierenden und war selbst ein Judo-Wunderkind, konnte jedoch nie seine angeborenen mörderischen Impulse kontrollieren. Im Alter von dreizehn Jahren tötete er seinen Vater und seine Brüder, möglicherweise auch seine Judo-Freunde, ein Ereignis, das ihn zur Flucht zwang und zwanzig Jahre lang als von der Polizei gejagter Flüchtling leben ließ. Schließlich tauchte er in der Welt der Untergrundkämpfe wieder auf, unter der Schirmherrschaft des reichen und einflussreichen Hayami Katsumasa, der ihn als mörderischen Söldner einsetzte. Auf Hayamis Befehl hin wurde Meguro der angeschlossene Kämpfer für Umiichi Securities während des Kengan-Vernichtungsturniers. Vom Charakter her wird Meguro als klinisch wahnsinnig beschrieben, mit schweren sadistischen, masochistischen und psychopathischen Tendenzen. Er empfindet intensive Freude nur dann, wenn er Schmerz zufügt oder erleidet, und sein Gesichtsausdruck während des Kampfes wechselt oft zwischen einem breiten, blutgefüllten Grinsen und einem Schrei der Ekstase. Sein beschädigtes rechtes Auge ist Teil seines verstörenden Erscheinungsbildes. Trotz seines offensichtlichen Mangels an Selbstbeherrschung besitzt er im Kampf einen scharfen taktischen Verstand, der es ihm ermöglicht, Gegner zu analysieren und ihre Schwächen auszunutzen, aber seine gewalttätigen Zwänge überlagern oft jedes strategische Denken. Sein Kampfstil ist eine brutale, instinktive Mischung aus hochrangigen Judo-Techniken und seiner eigenen entstellten Körperlichkeit, die es ihm erlaubt, kraftvolle Würfe, Gelenkhebel und zermalmende Schläge auszuführen, während er Schmerzen ignoriert, die normale Kämpfer lähmen würden. In den Kengan-Kämpfen etabliert sich Meguro schnell als furchterregender Gegner, aber sein Mangel an Disziplin und seine emotionale Unberechenbarkeit werden ihm zum Verhängnis. Er wird im Turnier besiegt und erscheint später in Rückblenden in der Fortsetzungsserie Kengan Omega, wo er zusammen mit einem Bruder namens Masaki trainiert, was auf eine komplexe Familiengeschichte hindeutet, die weiterhin nachwirkt. Meguros Rolle in der Geschichte ist die einer reinen, ungezügelten Gewalt – ein Gegenpol zu disziplinierteren Kämpfern und ein erschreckendes Beispiel dafür, was passiert, wenn rohes Talent und mörderische Impulse freien Lauf erhalten. Seine Taten unterstreichen die dunkle, gnadenlose Natur der Kengan-Welt und hinterlassen einen bleibenden Eindruck bei denen, die ihm begegnen.