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Beschreibung
Mei Tachibana ist die Protagonistin der Geschichte, eine sechzehnjährige Oberschülerin, die nach einer schmerzhaften Erfahrung in ihrer Vergangenheit Mauern um sich herum errichtet hat. Sie lebt ein ruhiges Leben mit ihrer verwitweten Mutter und ihrer geliebten Hauskatze, einer großen weißen Katze namens Marshmallow. Ihr Vater starb einige Jahre vor Beginn der Geschichte an Krebs und hinterließ eine stille Lücke im Familienleben.

Meis zurückgezogene Art ist eine direkte Folge eines traumatischen Ereignisses während ihrer Grundschulzeit. Sie wurde von ihren Klassenkameraden fälschlicherweise für den Tod des Klassentiers beschuldigt, ein Vorfall von Verrat, der sie zu dem Schluss führte, dass enge Bindungen zu Menschen ein Rezept für unvermeidlichen Schmerz sind. In den folgenden Jahren führte sie ein einsames Dasein, vermied Freundschaften und romantische Beziehungen, um sich zu schützen. Ihre Mitschüler nehmen sie als düster, ruhig und ungesellig wahr, und sie ist oft das Ziel ihrer Hänseleien. Trotzdem besitzt Mei eine stille, unerschütterliche Ehrlichkeit und ist überraschend aufmerksam, was die menschliche Natur betrifft, und bietet oft scharfsinnige und treffende Beobachtungen, die andere übersehen könnten. Sie ist auch bemerkenswert unabhängig, besteht darauf, ihren eigenen Weg zu gehen, und bittet selten um Hilfe.

Unter ihrer kühlen und distanzierten Fassade verbirgt sich eine schüchterne, tollpatschige und leicht zu verlegene junge Frau. Sie fühlt sich in der Gesellschaft von Tieren wohler als bei Menschen, aber ihre angeborene Freundlichkeit und ihre nicht wertende Art wirken wie ein stiller Magnet, der nach und nach andere anzieht. Je sicherer sie wird, desto mehr entwickelt sie eine starke Loyalität und ist bereit, für sich selbst und, noch wichtiger, für ihre Freunde einzustehen, wenn ihnen Unrecht widerfährt. Ihr Charakter ist durch eine bedeutende Reise des Wachstums geprägt. Anfangs hat sie Angst, wieder verletzt zu werden, und Yamato Kurosawa ist der erste Mensch, dem sie vertrauen lernt. Während er geduldig an ihren Abwehrmechanismen kratzt, beginnt Mei, ihre lang gehegten Überzeugungen zu hinterfragen, und öffnet langsam ihr Herz, um die Komplexität von Freundschaft und erster Liebe zu meistern. Ihre Entwicklung ist ein allmählicher Prozess des Lernens, dass Verletzlichkeit keine Schwäche ist und dass Verbindung trotz ihrer Risiken den möglichen Schmerz wert ist.

Ihre Rolle in der Geschichte konzentriert sich auf diese Verwandlung. Die Erzählung folgt ihr, während sie sich von einer selbst auferlegten Isolation zu einem Leben voller bedeutungsvoller Beziehungen bewegt. Die bedeutendste davon ist die mit Yamato Kurosawa, dem beliebtesten Jungen der Schule, dessen beharrliche Freundlichkeit und Zuneigung sie zwingen, sich ihren Ängsten zu stellen. Ihre Beziehung beginnt auf unkonventionelle und chaotische Weise und entwickelt sich zu einer tiefen und engagierten Partnerschaft, die im Quellenmaterial schließlich zur Heirat und zur Gründung einer Familie führt. Durch Yamato lernt sie andere kennen und freundet sich mit ihnen an. Asami Oikawa wird ihre erste Freundin, eine Beziehung, die ihr den Wert von Vertrauen und Unterstützung unter Gleichgeschlechtlichen lehrt. Aiko Mutō ist zunächst eifersüchtig auf Meis Beziehung zu Yamato, wird aber schließlich eine enge und äußerst beschützende Freundin. Sie gerät auch mit Megumi Kitagawa aneinander, einer manipulativen Rivalin, die Mei als Hindernis sieht, Yamatos Zuneigung zu gewinnen. Ihre Empathie ermöglicht es ihr, sich mit anderen zu verbinden, die ihre Einsamkeit teilen, wie Kai Takemura, ein Junge aus Yamatos Vergangenheit mit einer Geschichte von Mobbing, und Nagi Kurosawa, Yamatos jüngere Schwester, die Angst hat, verlassen zu werden. Über ihre emotionalen Stärken hinaus hat Mei einige bemerkenswerte Fähigkeiten. Sie ist überraschend talentiert im Bowling, eine unerwartete Fähigkeit, die bei einem Gruppenausflug zum Vorschein kommt. Sie ist auch bekannt für ihren großen Appetit, besonders wenn sie gestresst oder wütend ist, und sie trägt immer Verbandsmaterial bei sich, bereit, es bei jedem zu verwenden, der es braucht.