Gai Kuroki entstammt als mitfühlender Erdling und zeigt von Kindheit an durchgehende Selbstlosigkeit. Er rettet notleidende Tiere wie eine Taube und einen Hund, teilt Essen mit seinem besten Freund Shurato während dessen Bestrafungen und trainiert gemeinsam mit ihm in Kampfkunst unter Yutaro. Gai beweist überlegene Fähigkeiten und Selbstbeherrschung, was gegenseitigen Respekt und Rivalität fördert.
Während eines Turniers werden beide nach Tenkūkai, ein von Geistern beherrschtes Reich, transportiert. Gai durchläuft sofort eine unerklärliche Veränderung, zeigt Aggression und versucht, Shurato aufgrund von Indrahs Gehirnwäsche zu töten – Vishnus Berater, der heimlich den Asura-Göttern dient. Als Yasha-ō, der Yaksha-König, nutzt er dunkelheitsbasierte Kräfte durch wolfsthema Rüstung und Techniken wie Dämonenwolfs-Galenschwert und Yakshas Lebensentzieher.
Als Hauptantagonist hilft Yasha-ō Indrah dabei, Shurato und Hyūga für die Versteinerung Vishnus verantwortlich zu machen, und verfolgt ehemalige Verbündete mit tödlicher Fähigkeit. Seine schwarze Rüstung mit einem roten Kreis symbolisiert seine Ausrichtung. Flüchtige Momente des Pazifismus tauchen auf, werden aber unterdrückt.
Nach Indrahs Niederlage hält verbliebene Dunkelheit Gai unter Shivas Einfluss antagonistisch. Seine Erlösung gipfelt in seinem Selbstopfer, um Shurato gegen Shiva zu schützen, wobei ihre Seelen verschmelzen, um sie zu besiegen, und er den Tod als Sühne akzeptiert.
Im OVA *Dark Genesis* lebt Gais Vermächtnis durch spirituelle Fusion mit Shurato weiter. Sein Bewusstsein taucht in entscheidenden Kämpfen als dunkler Aspekt von Shuratos Fähigkeiten auf und erforscht ihre ungelöste Verbindung.
Physisch hat Gai helle Haut, weißes Haar und rote Augen – in Tenkūkai noch betont. Sein Wolf-Motiv prägt seine Rüstung und seinen auf Heimlichkeit basierenden Kampfstil, was seine irdische Güte mit seiner korrumpierten Tenkūkai-Persönlichkeit kontrastiert und einen tragischen Bogen unterstreicht, der durch Selbstaufopferung und Einheit gelöst wird.