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Beschreibung
Dylan Gould ist der CEO der mächtigen Investmentfirma Hotchkiss Gould Investments. Er ist ein wohlhabender, kultivierter Mensch mit einem bemerkenswerten Hobby: dem Sammeln exotischer Autos, eine Leidenschaft, die ihm angeblich hilft, geistig gesund zu bleiben. Er präsentiert sich charmant und großzügig, besonders gegenüber seiner persönlichen Assistentin Carly Spencer, die er liebevoll seine Herzogin nennt.

Sein Hintergrund offenbart eine tiefe, geheime Verbindung zu den Decepticons. Sein Vater war ein NASA-Buchhalter, der in den frühen 1970er Jahren vom Decepticon Soundwave rekrutiert wurde, um das Budget des Raumfahrtprogramms zu manipulieren. Das Ziel war es, weitere Mondlandungen unmöglich zu machen und so zu verhindern, dass die Menschheit ein verlorenes cybertronisches Raumschiff auf der Mondoberfläche entdeckt. Soundwave erkannte eine größere Ambition in dem jungen Dylan, und der Sohn erbte schließlich die Rolle seines Vaters als menschlicher Verbindungsmann für die Decepticons. Seine Hauptmotivation ist das Überleben und der Erwerb von Macht. Er wird nicht von Loyalität zur Sache der Decepticons angetrieben, sondern von einem pragmatischen, eigennützigen Wunsch, auf der Seite des Stärkeren zu stehen. Er glaubt, dass er durch ein Bündnis mit der stärkeren Kraft seine eigene Freiheit und seinen privilegierten Status sichern kann, selbst wenn dies bedeutet, seine eigene Spezies zu verraten.

In der Geschichte nutzt Dylan seine berufliche Beziehung zu Carly, um sich ihrem Freund Sam Witwicky zu nähern, der eine Vergangenheit mit den Autobots hat. Er arrangiert ein Vorstellungsgespräch für Sam und schenkt Carly einen Mercedes-Benz SLS AMG, der sich in Wirklichkeit als der Decepticon Soundwave in Verkleidung entpuppt. Als die Decepticons ihren finalen Angriff starten, offenbart Dylan seine wahre Loyalität. Er nimmt Carly als Geisel und zwingt Sam, eine Decepticon-Uhr zu tragen, die Informationen übermittelt und ihm Schmerzen zufügt, und verlangt, dass Sam die Schlachtpläne der Autobots erfährt. Nachdem er erfährt, dass die Autobots sich ergeben wollen, signalisiert Dylan Starscream, ihr Fluchtraumschiff zu zerstören.

Seine wichtigsten Beziehungen sind von Manipulation und dem Wunsch nach Kontrolle geprägt. Er ist besitzergreifend gegenüber Carly und betrachtet sie als Teil seiner Arrangements. Seine Beziehung zu Sam ist von Feindseligkeit geprägt, da Sam den heldenhaften Widerstand gegen die Decepticons repräsentiert, denen er dient. Gegenüber seinen Decepticon-Kontakten, wie Soundwave und Megatron, positioniert sich Dylan als wertvolles Aktivum. Die Decepticons betrachten ihn jedoch letztlich als ein wegwerfbares Werkzeug, wobei Megatron ihn abfällig als Insekten-Agenten bezeichnet. Seine Rolle als Verräter ist vollendet, als er Carly erklärt, dass die Decepticons planen, die Menschheit zu versklaven, um Cybertron wieder aufzubauen, und er seine eigene Sicherheit in dieser neuen Weltordnung sichergestellt hat.

Im gesamten Film wirkt Dylan selbstbewusst und kontrolliert, zeigt aber Anzeichen von Beunruhigung über die Brutalität der Decepticon-Invasion. Er neigt auch zu Eitelkeit und Frustration, besonders wenn sein persönliches Eigentum zerstört wird. Seine Entwicklung zeigt ihn von einem scheinbar wohlwollenden Chef zu einem verzweifelten Kollaborateur. Im Höhepunkt, als die Decepticons die Schlacht verlieren, versucht er immer noch, den Kontrollpfeiler für die Raumbrücke zu reaktivieren, in dem Glauben, dass es für ihn keine Zukunft außer der gibt, die er mitgeschaffen hat. Er stellt sich Sam ein letztes Mal, prahlt arrogant, eine weitere Welt gerettet zu haben, nur um niedergeschlagen und in den Pfeiler gestoßen zu werden, den er kontrollieren wollte, wo er tödlich einen Stromschlag erleidet. Seine bemerkenswerten Fähigkeiten sind nicht physischer oder kämpferischer Natur; sie liegen vielmehr in seinen immensen finanziellen Ressourcen, seinen weitreichenden Verbindungen und seinem Talent zur Manipulation, die es ihm ermöglichen, sowohl auf Menschen als auch auf Decepticons Einfluss auszuüben, um seine eigene egoistische Agenda voranzutreiben.