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Beschreibung
Die Mutter von Jeanne und Rosalie, genannt Nicole La Morielle oder Nicole Lamorlière, ist eine Nebenfigur der Geschichte. Sie ist eine ehemalige Dienerin der Familie Barrois, wo sie als Zofe arbeitete. Im Dienst dieses Hauses hatte sie eine Affäre mit dem letzten Oberhaupt der Familie, aus der ihre leibliche Tochter Jeanne hervorging. Sie zog auch Rosalie wie ihre eigene Tochter auf, die in Wirklichkeit das uneheliche Kind der Herzogin von Polignac ist, das ihrer Obhut anvertraut wurde. Nachdem sie ihren Dienst verlassen hatte, lebte sie in großer Armut in den Elendsvierteln von Paris mit ihren beiden Töchtern. Ihre Existenz ist geprägt von Unterwürfigkeit und Resignation angesichts ihres Schicksals. Sie erhielt keine Bildung und war nicht in der Lage, ihren Töchtern irgendeine Unterweisung zu bieten, sodass sie in Entbehrung aufwuchsen. Ihre Hauptmotivation ist das tägliche Überleben ihrer Familie, doch sie scheint machtlos, ihre Lage zu verbessern. Ihre Rolle in der Geschichte ist kurz, aber entscheidend: Sie stirbt, überfahren von der Kutsche der Familie Polignac. Vor ihrem Tod offenbart sie Rosalie die Wahrheit über ihre Herkunft und teilt ihr mit, dass sie nicht ihre leibliche Mutter ist und dass die Frau, die für ihren Tod verantwortlich ist, die Herzogin von Polignac ist. Diese Enthüllung und ihr tragischer Tod sind der Auslöser für Rosalies Rachesuche, die sie zur Begegnung mit Oscar führt. In ihren Beziehungen ist sie eine liebevolle, aber hilflose Mutter, unfähig, ihre Töchter vor Not und Gefahren zu schützen. Jeanne, ehrgeizig und das Elend verachtend, zeigt keinen Respekt für sie, während Rosalie, sanft und gehorsam, ihr tief verbunden ist. Die Figur erfährt keine bedeutende Entwicklung; ihre Charakterisierung bleibt die einer unterwürfigen Frau, die ein Opfer der Umstände ist, treu dem Bild der hingebungsvollen und zurückhaltenden Mütter, das man im Werk von Riyoko Ikeda findet. Sie besitzt keine nennenswerten Fähigkeiten oder Fertigkeiten außer ihrer Hausarbeit.