Beschreibung
In den frühen 2000er Jahren in Tokio arbeitet Kenji Isobe als einfacher Kämpfer für die Ganglion Corporation, ein finsteres Unternehmen, dessen erklärtes Ziel die Weltherrschaft ist. Unter seinem Kampfnamen Belve verbringt Kenji seine Tage an der Front absurder und oft bizarrer Missionen, wie der Tokio-Zedernpollen-Operation und dem Berg-Fuji-Abrissplan, stets nur in einem engen Ganzkörperanzug gekleidet. Seine Bemühungen werden konsequent und mühelos von der Heldenfigur Hopeman vereitelt, einem Streiter für Gerechtigkeit, dessen einziger Zweck es ist, Belve zu besiegen und Ganglions Pläne zu durchkreuzen.
Trotz der großen, bösen Ambitionen seines Arbeitgebers ist Kenjis tägliche Realität ein viel bodenständigerer und zermürbenderer Kampf. Er muss die seelenzerfressenden Anforderungen eines typischen japanischen Arbeitsplatzes bewältigen, mit unvernünftigen Chefs, endlosen Meetings und den wenig glamourösen Druck, Miete und Hypothek zu bezahlen. Die Erzählung funktioniert als Arbeitsplatzdrama und rahmt ironisch das Leben eines professionellen Handlangers als bittersüße Salaryman-Komödie, in der die größten Bedrohungen nicht nur Superhelden, sondern auch inkompetente Vorgesetzte und der tägliche Trott sind.
Zu Hause kehrt Kenji zu seiner Familie zurück, darunter seine liebevolle und fürsorgliche Frau Setsuko und ihr kleiner Sohn Takashi, die weitgehend nichts von seinem geheimen Berufsleben als Bösewicht wissen. Oft findet er Trost an einem lokalen Imbissstand, einem Stammplatz, an dem er nach der Arbeit abschalten kann. Die Geschichte folgt Kenji, während er darum kämpft, den Beginn der Compliance-Ära zu überstehen, gefangen zwischen seiner Pflicht gegenüber der größenwahnsinnigen Firma, den Prügeln von Hopeman und der stillen Verzweiflung eines überarbeiteten Angestellten, der einfach nur über die Runden kommen will.
Trotz der großen, bösen Ambitionen seines Arbeitgebers ist Kenjis tägliche Realität ein viel bodenständigerer und zermürbenderer Kampf. Er muss die seelenzerfressenden Anforderungen eines typischen japanischen Arbeitsplatzes bewältigen, mit unvernünftigen Chefs, endlosen Meetings und den wenig glamourösen Druck, Miete und Hypothek zu bezahlen. Die Erzählung funktioniert als Arbeitsplatzdrama und rahmt ironisch das Leben eines professionellen Handlangers als bittersüße Salaryman-Komödie, in der die größten Bedrohungen nicht nur Superhelden, sondern auch inkompetente Vorgesetzte und der tägliche Trott sind.
Zu Hause kehrt Kenji zu seiner Familie zurück, darunter seine liebevolle und fürsorgliche Frau Setsuko und ihr kleiner Sohn Takashi, die weitgehend nichts von seinem geheimen Berufsleben als Bösewicht wissen. Oft findet er Trost an einem lokalen Imbissstand, einem Stammplatz, an dem er nach der Arbeit abschalten kann. Die Geschichte folgt Kenji, während er darum kämpft, den Beginn der Compliance-Ära zu überstehen, gefangen zwischen seiner Pflicht gegenüber der größenwahnsinnigen Firma, den Prügeln von Hopeman und der stillen Verzweiflung eines überarbeiteten Angestellten, der einfach nur über die Runden kommen will.
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