Susan Boyle

Songs: 1Anime-Übersicht: 1
Description
Susan Boyle ist eine schottische Sängerin, die 2009 nach ihrem Auftritt in der Fernsehshow Britain's Got Talent weltweite Berühmtheit erlangte. Ihr Vortrag von I Dreamed a Dream aus dem Musical Les Misérables wurde zu einem Internetphänomen und leitete eine erfolgreiche Aufnahmekarriere ein. Bis 2021 hat sie weltweit über 25 Millionen Tonträger verkauft. Ihr Debütalbum I Dreamed a Dream (2009) war eines der meistverkauften Alben des 21. Jahrhunderts und wurde bei seiner Veröffentlichung zum schnellstverkaufenden Debütalbum aller Zeiten in Großbritannien.

Boyle hat zwei bestätigte Musikbeiträge im Zusammenhang mit Anime-Produktionen. Ihre Coverversion von I Dreamed a Dream wurde als Titellied für den japanischen Anime-Film Himitsu Kessha Taka no Tsume The Movie 3 ~ wa Eien ni~ verwendet, der im Januar 2010 veröffentlicht wurde. Dieser Film gehört zur Eagle Talon-Reihe, einer Serie von Flash-animierten Gag-Comedy-Kurzfilmen des Animators FROGMAN.

Im folgenden Jahr steuerte Boyle ihren Song Who I Was Born to Be als Titellied für den Anime-Film Welcome to the Space Show aus dem Jahr 2010 bei. Dies stellte einen bedeutenden Beitrag dar, da es der erste Original-Song von Boyle war, der als Filmtitellied verwendet wurde, und keine Coverversion. Der Song war ursprünglich auf ihrem Debütalbum I Dreamed a Dream enthalten. Der Regisseur von Welcome to the Space Show wählte den Titel speziell für den Film aus, und Boyle stimmte der Zusammenarbeit zu.

Boyle ist in erster Linie eine Vokalistin, deren Musikstil oft als opernhafter Pop klassifiziert wird. Ihr Diskografie besteht größtenteils aus Alben mit Coverversionen klassischer Songs, Musical-Melodien und Hymnen, darunter The Gift (2010), Someone to Watch Over Me (2011) und Standing Ovation: The Greatest Songs from the Stage (2012). Ihre Bedeutung in der Musikindustrie zeigt sich in ihrem schnellen Aufstieg von einer Amateursängerin zu einem internationalen Star, wobei sie mehrere Guinness-Weltrekorde hält und für Grammy Awards nominiert wurde. Ihre Verbindung zum Anime, wenn auch kurz, stellt eine ungewöhnliche Überschneidung eines britischen Mainstream-Reality-TV-Stars mit japanischen Filmmusiken in den späten 2000er Jahren dar.
Songs
  • I Dreamed a Dream
    : 1