Derek Jackson

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Description
Derek Jackson, auch bekannt als Darek Jackson, ist ein in den USA geborener Bassist, Sänger, Komponist, Arrangeur und Musikproduzent, der seit 1984 in Tokio lebt. In der Anime-Branche ist er vor allem für die Interpretation des Opening-Themas der OVA-Serie Area 88 aus dem Jahr 1985 bekannt. Der Titel How Far to Paradise dient als erstes Opening der Serie und bleibt sein bedeutendster Beitrag im Zusammenhang mit Anime-Werken.

Geboren in Cleveland, Ohio, begann Jackson seine professionelle Musikkarriere im Alter von 14 Jahren als Bassist und Hintergrundsänger im Gospel. In den folgenden Jahren erweiterte er sein Repertoire um Hard Rock, R&B, Pop, Fusion und Jazz. Seine Karriere nahm eine bedeutende Wende im Alter von 22 Jahren, als ihm die Position als Bassist und Sänger in Al Jarreaus Band angeboten wurde. In dieser Zeit trat er auf und nahm mit prominenten Künstlern wie Kenny Loggins, Michael McDonald, Ray Parker Jr., The Jazz Crusaders, David Sanborn und Chuck Berry auf. Er gewann auch einen Platz in einem BMI-Songwriting-Wettbewerb und studierte unter Burt Bacharach, Carole King und Al McKay.

Jackson zog im Januar 1984 nach Japan, nachdem er von Yamaha Music, Korg und dem Bassunternehmen Aria eingeladen worden war, Seminare zu geben. Nach seiner Ankunft tourte er mit dem japanischen Künstler Yazawa Eiikichi und wurde schnell in der Tokioter Studio-Szene aktiv. Neben seiner Anime-Arbeit gründete er eine Band namens Chicken Shack, die mit ihrer Debütveröffentlichung die Spitze der Jazz-Charts erreichte, und nahm anschließend drei weitere Alben mit der Gruppe auf, bevor er Soloprojekte verfolgte. In Japan hat er auch mit Künstlern wie Takanaka Masayoshi, Ueda Masaki, Nagamine Yasuko, Anri und Char aufgenommen und ist mit ihnen auf Tournee gegangen.

Neben seinem Beitrag zu How Far to Paradise für Area 88 umfassen Jacksons verifizierte Anime-Musik-Credits die Interpretation von Take a Little Chance für die OVA Bavi Stock I: Hateshi Naki Target aus dem Jahr 1985. Er wird auch für den Bassbeitrag zur OVA Download: Namu Amida Butsu wa Ai no Uta aus dem Jahr 1992 genannt. Seine musikalische Identität verbindet seine grundlegende Ausbildung in Gospel, R&B und Jazz mit den Pop- und Rock-Einflüssen, die für Anime-Themenmusik der 1980er Jahre erforderlich waren. Seine Bedeutung in der Branche liegt in seiner Rolle als ausländischer Sessionmusiker und Performer, der sich Mitte der 1980er Jahre erfolgreich in die japanische Musik- und Animationsszene integrierte, einer Zeit, in der solche interkulturellen Zusammenarbeiten weniger verbreitet waren. Seine Karriere spiegelt ein umfangreicheres Werk als Sessionmusiker und Bandleader in Japan wider, wobei seine Beiträge zu Anime-Soundtracks einen kleinen, aber bemerkenswerten Teil seines umfassenden professionellen Schaffens darstellen.
Songs
  • How Far to Paradise
    : 1