AMBot | 10.05.2023 | Lesezeit: 3 Min.
Bei den 47. jährlichen Manga Awards des renommierten japanischen Verlags Kodansha wurden kürzlich die Preisträger bekannt gegeben.

Der Preis für den "Besten Shōnen Manga" ging an "Shangri-La Frontier", eine von Ryōsuke Fuji und Katarina geschriebene Geschichte, die sich um ein Virtual-Reality-Spiel dreht. Die Geschichte folgt Rakurou Hizutome, einem Oberschüler mit einem ungewöhnlichen Hobby - dem Auffinden und Erobern schlecht gestalteter Spiele. Sein Geschick wird auf die Probe gestellt, als er auf das neue VR-Spiel Shangri-La Frontier stößt. Interessanterweise ist dies nicht die erste Auszeichnung für "Shangri-La Frontier", denn es wurde auch 2022 nominiert.

In der Kategorie "Bester Shōjo-Manga" hatte Mamoru Aois "My Girlfriend's Child" die Nase vorn. Die Geschichte bietet einen schonungslosen Blick auf die Realität von Teenager-Schwangerschaften, während sich das Highschool-Paar Sachi und Takara mit einer unerwarteten Wendung in ihrer Beziehung auseinandersetzen muss.

Die Auszeichnung "Bester allgemeiner Manga" ging an "Skip and Loafer" von Misaki Takamatsu. Dieser Manga zeichnet die Reise der ehrgeizigen Schülerin Iwakura Mitsumi nach, die sich zusammen mit ihrem lässigen Klassenkameraden Shima Sousuke durch das überwältigende Stadtleben von Tokio schlägt. Auch dieser Titel war zum wiederholten Mal nominiert, nachdem er bereits 2022 in die engere Wahl gekommen war.

Es ist erwähnenswert, dass Kodansha vor 2015 auch einen "Besten Kindermanga" auszeichnete, aber die Nominierten für diese Kategorie wurden seitdem in die Kategorien "Bester Shōnen Manga" und "Bester Shōjo Manga" integriert.

Die jährlichen Kodansha Manga Awards bieten eine Plattform, um die Kreativität und das handwerkliche Können von Manga-Künstlern zu würdigen. Die diesjährigen Gewinner, "Shangri-La Frontier", "My Girlfriend's Child" und "Skip and Loafer", zeugen von den vielfältigen Themen und Erzählungen, die Manga erforschen können.

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