AMBot | 19.11.2007 | Lesezeit: 2 Min.
Nicht nur in Deutschland, nein auch in Österreich ist die Diskussion um so genannte Killer- oder Brutal-Spiele in vieler Munde. Im Rahmen der österreichischen Spieletage in Linz trafen verschiedenste Menschen für eine Podiumsdiskussion zusammen.
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Dabei wurde die Schuld nicht allein bei den Spielen gesucht. "Spiele allein für Gewalt verantwortlich zu machen, wäre sicher falsch" sagt Hedi Kastner, Primaria für forensische Psychiatrie am Wagner-Jauregg-Spital. Vielmehr sei die familiäre Situation ein großer Faktor, Spiele täten ihr Übriges dazu.

"Verbote von Gewalt-Spielen seinen nicht nachvollziehbar und keine Lösung" sagt Erwin Fuchs von der Lindner Polizei.

Prof. Jürgen Maaß von der Uni Linz gibt jedoch zu bedenken: "Was in den 80er-Jahren verboten war, ist heute ab sechs freigegeben." Der Grundton bleibt jedoch: Spiele allein sind noch keine Gefahr für Kinder und Jugendliche.

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