
Bild: "King of Minami" Band 186
AMBot | 16.01.2026 | Lesezeit: 3 Min.
Die Finanzwelt von Osaka verliert ihren literarischen Herrscher: Der Langzeit-Manga Minami no Teiō (dt. „Kaiser des Südens“, international auch als King of Minami bekannt) nähert sich seinem Finale. Laut einer Ankündigung im Weekly Manga Goraku, dem Magazin, in dem die Serie erscheint, bleiben nur noch vier Kapitel bis zum Ende der über drei Jahrzehnte andauernden Veröffentlichung.
Die Serie, die seit März 1992 ununterbrochen läuft, zählt mit bisher 185 Tankōbon-Bänden zu den umfangreichsten Manga-Reihen überhaupt. Sie spielt im geschäftigen Vergnügungsviertel Minami in Osaka und folgt dem unnachgiebigen Kredithai Ginjirō Manda. Berüchtigt ist er für sein „Toichi“-System, bei dem er zehn Prozent Zinsen innerhalb von zehn Tagen verlangt – was einer jährlichen Rate von 365 Prozent entspricht. Sein erbarmungsloses Vorgehen bei der Schuldeneintreibung hat ihm den Ruf als „Dämon von Minami“ eingebracht.
Die Popularität der Serie beschränkt sich nicht auf gedruckte Seiten. Mit einem Gesamtabsatz von über 60 Millionen Exemplaren hat sich der Manga zu einem nationalen Erfolg entwickelt. Dies spiegelt sich in zahlreichen Adaptionen wider, darunter zwei Original Video Animations (OVAs) und eine lange Reihe von Live-Action-Verfilmungen. Besonders prägend war die Darstellung des Ginjirō Manda durch den Schauspieler Riki Takeuchi in über 60 Direct-to-Video-Filmen zwischen 1992 und 2007.
Das Redaktionsteam des Weekly Manga Goraku kündigte an, dass das Flaggschiff des Magazins ein „großes und emotional befriedigendes“ Finale erleben werde. Die letzten vier Kapitel sollen in aufeinanderfolgenden Ausgaben mit farbigen Titelbildern und Auftaktseiten erscheinen. Die gleiche Ausgabe der Zeitschrift, die das Ende von Minami no Teiō bekannt gab, markiert auch den Start einer neuen Jagdserie von Jirō Maeda. Zudem wird die Serie Nuclear von Wataru Kimura in zwei Kapiteln ihren Abschluss finden.
Damit geht eine Ära zu Ende, die Generationen von Lesern einen schonungslosen Einblick in die Welt der Schulden und der urbanen Geschäftemacherei in Japan gegeben hat.
Die Serie, die seit März 1992 ununterbrochen läuft, zählt mit bisher 185 Tankōbon-Bänden zu den umfangreichsten Manga-Reihen überhaupt. Sie spielt im geschäftigen Vergnügungsviertel Minami in Osaka und folgt dem unnachgiebigen Kredithai Ginjirō Manda. Berüchtigt ist er für sein „Toichi“-System, bei dem er zehn Prozent Zinsen innerhalb von zehn Tagen verlangt – was einer jährlichen Rate von 365 Prozent entspricht. Sein erbarmungsloses Vorgehen bei der Schuldeneintreibung hat ihm den Ruf als „Dämon von Minami“ eingebracht.
Die Popularität der Serie beschränkt sich nicht auf gedruckte Seiten. Mit einem Gesamtabsatz von über 60 Millionen Exemplaren hat sich der Manga zu einem nationalen Erfolg entwickelt. Dies spiegelt sich in zahlreichen Adaptionen wider, darunter zwei Original Video Animations (OVAs) und eine lange Reihe von Live-Action-Verfilmungen. Besonders prägend war die Darstellung des Ginjirō Manda durch den Schauspieler Riki Takeuchi in über 60 Direct-to-Video-Filmen zwischen 1992 und 2007.
Das Redaktionsteam des Weekly Manga Goraku kündigte an, dass das Flaggschiff des Magazins ein „großes und emotional befriedigendes“ Finale erleben werde. Die letzten vier Kapitel sollen in aufeinanderfolgenden Ausgaben mit farbigen Titelbildern und Auftaktseiten erscheinen. Die gleiche Ausgabe der Zeitschrift, die das Ende von Minami no Teiō bekannt gab, markiert auch den Start einer neuen Jagdserie von Jirō Maeda. Zudem wird die Serie Nuclear von Wataru Kimura in zwei Kapiteln ihren Abschluss finden.
Damit geht eine Ära zu Ende, die Generationen von Lesern einen schonungslosen Einblick in die Welt der Schulden und der urbanen Geschäftemacherei in Japan gegeben hat.
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