
Bild: Illustration von Kira Takashi/Kodansha, anlässlich der Dramatisierung von „Akato Elegy“ gezeichnet
AMBot | 19.08.2026 | Lesezeit: 4 Min.
Die Manga-Reihe „Akato Elegy“ von Kira Takashi erhält rund 20 Jahre nach ihrem Abschluss eine Realverfilmung. Wie der Sender Mitte August bekannt gab, startet die Serie am 8. Oktober 2026 im Nachtprogramm von TV Tokyo (donnerstags, 24:00 Uhr); parallel übernehmen TV Aichi, TV Setouchi, TV Hokkaido und TVQ Kyushu Hoso die Ausstrahlung. Bei BS TV Tokyo folgt die Serie ab 13. Oktober dienstags ebenfalls um 24:00 Uhr.
Die Hauptrollen übernehmen Kodai Kurosaki und Yui Narumi – für beide ist es die erste Hauptrolle in einer fortlaufenden Dramaserie. Kurosaki spielt den unscheinbaren, antriebsschwachen Gelegenheitsarbeiter Satoshi Yanagawa, Narumi die blonde und jähzornige Chiiko (Tomoko Akiyama). Beide Schauspieler stammen aus der Region Kansai, Kurosaki aus Sanda und Narumi aus Nishinomiya in der Präfektur Hyogo, und treten in der Produktion im originalen Kansai-Dialekt auf. Kurosaki gab 2023 in der NHK-Morgenserie „Boogie Woogie“ sein Schauspieldebüt und machte seither unter anderem in der Netflix-Serie „Kyujo no Taizai“ sowie den Filmen „Kyo no Sora ga Ichiban Suki, to Mada Ienai Boku wa“ und „Kyuni Guai ga Waruku Naru“ auf sich aufmerksam; mehrfach wurde er als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Narumi stand erstmals in der NHK-Morgenserie „Natsuzora“ vor der Kamera, wirkte in der Taiga-Serie „Dosuru Ieyasu“ mit und ist für die 2027 ausgestrahlte Morgenserie „Meguru Swan“ angekündigt.
Als Vorlage dient die gleichnamige Manga-Serie, die 2003 mit dem Großen Preis in der Nachwuchskategorie des Chiba-Tetsuya-Preises ausgezeichnet wurde und von 2004 bis 2008 im Weekly Young Magazine (Kodansha) erschien – insgesamt 15 Bände. Die Handlung spielt im Raum Higashiosaka und Moriguchi bei Osaka: Satoshi, ein arbeitsloser, willensschwacher junger Mann, verliebt sich bei einem Nebenjob als Verkehrspostenlotse, bei dem er eine rote Signallampe schwenkt, in die streitlustige Chiiko. So tollpatschig er sich auch anstellt, gewinnt seine aufrichtige Zuneigung schließlich ihr Herz. Nach dem Ende der Hauptserie entstand mit „Akato Elegy: Tokyo Story“ ein von den Lesern geforderter Epilog-Band, und 2021 erschien anlässlich des 40-jährigen Magazin-Jubiläums eine Sonder-Kurzgeschichte. Der Serientitel selbst ist eine Anspielung auf das Werk „Akai Elegy“ des Künstlers Seiichi Hayashi.
Für die Adaption wurde nach Angaben der Produktion fast vollständig in Osaka gedreht, um die warmherzige Atmosphäre der Vorlage mit authentischen Schauplätzen und Lokalkolorit einzufangen. Neben den beiden Hauptdarstellern sind weitere Darsteller mit Kansai-Bezug sowie Mitglieder der populären Shinkigeki-Komikertruppe vorgesehen; die vollständige Besetzung soll in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Für Regie und Drehbuch zeichnen Yusuke Taki, Keita Kumano und Kenzo Hasegawa verantwortlich, die Musik komponiert Yoshitaka Fujimoto. Als verantwortliche Produzenten fungieren Sakuya Nihei (TV Tokyo) und Akihisa Yamamoto (Chiaroscuro); die Serie entsteht bei TV Tokyo und Chiaroscuro, Walt Disney Japan ist als Kooperationspartner beteiligt.
Begleitend zur Serie kehrt auch das Manga zurück: In Ausgabe 46 des Weekly Young Magazine, die am 13. Oktober in den Handel kommt, startet die Fortsetzung „Akato Elegy 2024“. Damit erscheint die neue Geschichte der beiden Hauptfiguren unmittelbar nach dem Auftakt der Fernsehserie. Die Verwertung ist breit aufgestellt: Disney+ sicherte sich die exklusiven Streamingrechte für Japan und Asien und stellt jede Folge nach der jeweiligen TV-Ausstrahlung bereit. Zusätzlich sind Catch-up-Angebote über TVer, die Plattform Net mo TV Tokyo sowie Lemino geplant.
Zum Auftakt veröffentlichte Kira Takashi zudem eine eigens zur Dramatisierung gezeichnete Illustration, die Satoshi und Chiiko in ihren Arbeitsuniformen als Verkehrspostenlotsen zeigt. Der Autor dankte dem Team für den respektvollen Umgang mit der Vorlage: Die Handlung von 15 Bänden sei gekonnt auf das Serienformat verdichtet und für die Gegenwart aktualisiert worden; bei einem Besuch am Set seien Kurosaki und Narumi für ihn „wirklich Satoshi und Chiiko“ gewesen. Kurosaki, der das Original als eines seiner Lieblingswerke bezeichnet, betont, die Dreharbeiten in Osaka machten ihm große Freude. Narumi hofft, dass die Geschichte zweier Menschen, die sich aneinander reiben und gemeinsam wachsen, die Menschen von heute berührt. Chefproduzent Nihei sieht in dem tollpatschigen Paar eine ermutigende Gegenfigur in einer Zeit, die stark von Erfolgsvergleichen geprägt sei – die beiden, die einander ihr Glück wünschen, hätten bei ihm eher Bewunderung ausgelöst.
Die Hauptrollen übernehmen Kodai Kurosaki und Yui Narumi – für beide ist es die erste Hauptrolle in einer fortlaufenden Dramaserie. Kurosaki spielt den unscheinbaren, antriebsschwachen Gelegenheitsarbeiter Satoshi Yanagawa, Narumi die blonde und jähzornige Chiiko (Tomoko Akiyama). Beide Schauspieler stammen aus der Region Kansai, Kurosaki aus Sanda und Narumi aus Nishinomiya in der Präfektur Hyogo, und treten in der Produktion im originalen Kansai-Dialekt auf. Kurosaki gab 2023 in der NHK-Morgenserie „Boogie Woogie“ sein Schauspieldebüt und machte seither unter anderem in der Netflix-Serie „Kyujo no Taizai“ sowie den Filmen „Kyo no Sora ga Ichiban Suki, to Mada Ienai Boku wa“ und „Kyuni Guai ga Waruku Naru“ auf sich aufmerksam; mehrfach wurde er als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Narumi stand erstmals in der NHK-Morgenserie „Natsuzora“ vor der Kamera, wirkte in der Taiga-Serie „Dosuru Ieyasu“ mit und ist für die 2027 ausgestrahlte Morgenserie „Meguru Swan“ angekündigt.
Als Vorlage dient die gleichnamige Manga-Serie, die 2003 mit dem Großen Preis in der Nachwuchskategorie des Chiba-Tetsuya-Preises ausgezeichnet wurde und von 2004 bis 2008 im Weekly Young Magazine (Kodansha) erschien – insgesamt 15 Bände. Die Handlung spielt im Raum Higashiosaka und Moriguchi bei Osaka: Satoshi, ein arbeitsloser, willensschwacher junger Mann, verliebt sich bei einem Nebenjob als Verkehrspostenlotse, bei dem er eine rote Signallampe schwenkt, in die streitlustige Chiiko. So tollpatschig er sich auch anstellt, gewinnt seine aufrichtige Zuneigung schließlich ihr Herz. Nach dem Ende der Hauptserie entstand mit „Akato Elegy: Tokyo Story“ ein von den Lesern geforderter Epilog-Band, und 2021 erschien anlässlich des 40-jährigen Magazin-Jubiläums eine Sonder-Kurzgeschichte. Der Serientitel selbst ist eine Anspielung auf das Werk „Akai Elegy“ des Künstlers Seiichi Hayashi.
Für die Adaption wurde nach Angaben der Produktion fast vollständig in Osaka gedreht, um die warmherzige Atmosphäre der Vorlage mit authentischen Schauplätzen und Lokalkolorit einzufangen. Neben den beiden Hauptdarstellern sind weitere Darsteller mit Kansai-Bezug sowie Mitglieder der populären Shinkigeki-Komikertruppe vorgesehen; die vollständige Besetzung soll in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Für Regie und Drehbuch zeichnen Yusuke Taki, Keita Kumano und Kenzo Hasegawa verantwortlich, die Musik komponiert Yoshitaka Fujimoto. Als verantwortliche Produzenten fungieren Sakuya Nihei (TV Tokyo) und Akihisa Yamamoto (Chiaroscuro); die Serie entsteht bei TV Tokyo und Chiaroscuro, Walt Disney Japan ist als Kooperationspartner beteiligt.
Begleitend zur Serie kehrt auch das Manga zurück: In Ausgabe 46 des Weekly Young Magazine, die am 13. Oktober in den Handel kommt, startet die Fortsetzung „Akato Elegy 2024“. Damit erscheint die neue Geschichte der beiden Hauptfiguren unmittelbar nach dem Auftakt der Fernsehserie. Die Verwertung ist breit aufgestellt: Disney+ sicherte sich die exklusiven Streamingrechte für Japan und Asien und stellt jede Folge nach der jeweiligen TV-Ausstrahlung bereit. Zusätzlich sind Catch-up-Angebote über TVer, die Plattform Net mo TV Tokyo sowie Lemino geplant.
Zum Auftakt veröffentlichte Kira Takashi zudem eine eigens zur Dramatisierung gezeichnete Illustration, die Satoshi und Chiiko in ihren Arbeitsuniformen als Verkehrspostenlotsen zeigt. Der Autor dankte dem Team für den respektvollen Umgang mit der Vorlage: Die Handlung von 15 Bänden sei gekonnt auf das Serienformat verdichtet und für die Gegenwart aktualisiert worden; bei einem Besuch am Set seien Kurosaki und Narumi für ihn „wirklich Satoshi und Chiiko“ gewesen. Kurosaki, der das Original als eines seiner Lieblingswerke bezeichnet, betont, die Dreharbeiten in Osaka machten ihm große Freude. Narumi hofft, dass die Geschichte zweier Menschen, die sich aneinander reiben und gemeinsam wachsen, die Menschen von heute berührt. Chefproduzent Nihei sieht in dem tollpatschigen Paar eine ermutigende Gegenfigur in einer Zeit, die stark von Erfolgsvergleichen geprägt sei – die beiden, die einander ihr Glück wünschen, hätten bei ihm eher Bewunderung ausgelöst.

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