
Bild: Yasuda Kasumi/Shogakukan/Fool Night Production Committee
AMBot | 21.08.2026 | Lesezeit: 4 Min.
Netflix hat den Starttermin der Anime-Adaption von „Fool Night“ bekannt gegeben: Die Serie wird am 26. November 2026 weltweit exklusiv auf der Plattform verfügbar sein, und zwar als Komplettveröffentlichung aller Folgen auf einen Schlag. Die Ankündigung machte der Streamingdienst am 20. August auf seinem Panel der Veranstaltung Anime NYC 2026. Zugleich veröffentlichten Netflix und Bandai Namco Filmworks einen zweiten Teaser sowie drei neue Mitglieder des japanischen Sprechercasts.
Bereits im Juni war die Serie bei ihrer Vorstellung auf dem internationalen Animationsfilmfestival in Annecy für das Jahr 2026 angekündigt worden. Nun steht das genaue Datum fest. Hinter der Produktion steht die erste gemeinsame Arbeit der Studios Sunrise und Shaft, die bislang vor allem mit unterschiedlichen Handschriften in Erscheinung getreten sind: Sunrise ist bekannt für die „Gundam“-Reihe, Shaft für Serien wie die „Monogatari“-Reihe. Regie führt Atsuyuki Yukawa, der zuvor etwa als Regieassistent an „Suzume“ beteiligt war und hier sein Debüt als Serienregisseur gibt. Die Serienkomposition übernimmt Jin Tanaka, die Charaktere entwirft Robert Sato, für die Musik zeichnet Tatsuya Kato verantwortlich. Als Animationsproduzenten fungieren Yoshihiro Iwata für Sunrise und Ryusuke Suzuki für Shaft.
Die Handlung spielt in einer fernen Zukunft, in der eine dicke Wolkenschicht den Himmel bedeckt und die Erde in einem scheinbar endlosen Winter versinken lässt. Die Vegetation ist verdorrt, der Menschheit droht der Sauerstoffmangel. Als Überlebensmaßnahme entwickelt sie die „Transfloration“: Sterbenden werden Samen in den Körper gepflanzt, die sie in Pflanzen verwandeln – in sogenannte Spiriflor –, welche das wenige verbliebene Sauerstoff liefern. Im Mittelpunkt steht der verarmte junge Kamiya Toshiro, der sich mit mühsamer Arbeit über Wasser hält und die Medikamente seiner psychisch erkrankten Mutter bezahlen muss. Ohne Hoffnung entscheidet er sich, selbst den Weg der Spiriflor zu gehen. Seine Stimme übernimmt Kouki Uchiyama, als seine Jugendfreundin Horai Yomiko ist Minako Kotobuki zu hören.
Neu zum Cast stoßen Junya Enoki als Akira Yatsuka, Vize-Abteilungsleiter der Personalabteilung der Vierten Transflorationsanstalt: ein ehrgeiziger Karrierist, der rational und kühl wirkt, aber auch menschliche Seiten besitzt. Aya Endo spricht Saeko Kanaeno, die als ehemalige Grenzsoldatin heute Yatsukas Leibwächterin ist und sich mit Baseballschläger und lässiger Gelassenheit jedem Gegner stellt. Kiyomitsu Mizuuchi spricht Jin Hiragishi, den Leiter der sogenannten „Nashi-Abteilung“ des Nationalen Transflorationsinstituts, die keiner offiziellen Abteilung zugeordnet ist. Da Toshiro die Stimmen der Spiriflor hören kann, stellt Jin ihn als Sonderangestellten ein.
Der zweite Teaser verdichtet den Ton der Serie: Er zeigt Yomiko, wie sie Toshiro die Konsequenzen seines Wunsches vor Augen führt, rätselhafte Explosionen und Flammen, eine mit einer Süßigkeit in der Hand abgetrennte Hand sowie blutende Ranken, die aus Toshiros Körper wachsen. Die drei neuen Figuren treten ebenfalls auf, am Ende erscheint eine geheimnisvolle Gestalt, die in Tentakel gehüllt ist. Begleitend veröffentlichten die Produzenten ein Interviewvideo, in dem Regisseur Yukawa und die Produzenten Einblicke in die Arbeit der beiden Studios geben.
Die Vorlage von Kasumi Yasuda erscheint seit November 2020 im Magazin Big Comic Superior des Verlags Shogakukan; der 13. Band kam am 30. Juni 2026 heraus. Die Reihe wurde international ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis für den besten Suspense-Manga bei den Japan Expo Awards (DARUMA-Preis) 2023, und war für das Internationale Comicfestival in Angoulême nominiert. Weltweit wurden rund 800.000 Exemplare einschließlich digitaler Ausgaben verkauft; die Serie erscheint in 17 Ländern und Regionen, darunter eine englische Ausgabe bei VIZ Media. Neben der japanischen Fassung arbeitet Netflix bereits an einer englischen Synchronisation, in der Adam McArthur und Olivia Liang zu hören sein werden.
Die beteiligten Sprecher und Stabmitglieder äußerten sich zu dem Projekt: Enoki zeigt sich fasziniert davon, wie die Figuren in ihrer ungewöhnlichen Welt ums Überleben kämpfen, während Mizuuchi seine Figur Jin als einen Mann beschreibt, der in der Zukunft lebe, aber wie aus der Showa-Zeit gewirkt – jemand, der ohne Rückhalt durch Macht oder Status für seine Schützlinge einstehen wolle. Komponist Kato nennt als Ziel, die langsam verschwimmende Grenze zwischen Leben und Tod hörbar zu machen, etwa über Atem, Stimme und Klang statt über erklärende Melodien.
Bereits im Juni war die Serie bei ihrer Vorstellung auf dem internationalen Animationsfilmfestival in Annecy für das Jahr 2026 angekündigt worden. Nun steht das genaue Datum fest. Hinter der Produktion steht die erste gemeinsame Arbeit der Studios Sunrise und Shaft, die bislang vor allem mit unterschiedlichen Handschriften in Erscheinung getreten sind: Sunrise ist bekannt für die „Gundam“-Reihe, Shaft für Serien wie die „Monogatari“-Reihe. Regie führt Atsuyuki Yukawa, der zuvor etwa als Regieassistent an „Suzume“ beteiligt war und hier sein Debüt als Serienregisseur gibt. Die Serienkomposition übernimmt Jin Tanaka, die Charaktere entwirft Robert Sato, für die Musik zeichnet Tatsuya Kato verantwortlich. Als Animationsproduzenten fungieren Yoshihiro Iwata für Sunrise und Ryusuke Suzuki für Shaft.
Die Handlung spielt in einer fernen Zukunft, in der eine dicke Wolkenschicht den Himmel bedeckt und die Erde in einem scheinbar endlosen Winter versinken lässt. Die Vegetation ist verdorrt, der Menschheit droht der Sauerstoffmangel. Als Überlebensmaßnahme entwickelt sie die „Transfloration“: Sterbenden werden Samen in den Körper gepflanzt, die sie in Pflanzen verwandeln – in sogenannte Spiriflor –, welche das wenige verbliebene Sauerstoff liefern. Im Mittelpunkt steht der verarmte junge Kamiya Toshiro, der sich mit mühsamer Arbeit über Wasser hält und die Medikamente seiner psychisch erkrankten Mutter bezahlen muss. Ohne Hoffnung entscheidet er sich, selbst den Weg der Spiriflor zu gehen. Seine Stimme übernimmt Kouki Uchiyama, als seine Jugendfreundin Horai Yomiko ist Minako Kotobuki zu hören.
Neu zum Cast stoßen Junya Enoki als Akira Yatsuka, Vize-Abteilungsleiter der Personalabteilung der Vierten Transflorationsanstalt: ein ehrgeiziger Karrierist, der rational und kühl wirkt, aber auch menschliche Seiten besitzt. Aya Endo spricht Saeko Kanaeno, die als ehemalige Grenzsoldatin heute Yatsukas Leibwächterin ist und sich mit Baseballschläger und lässiger Gelassenheit jedem Gegner stellt. Kiyomitsu Mizuuchi spricht Jin Hiragishi, den Leiter der sogenannten „Nashi-Abteilung“ des Nationalen Transflorationsinstituts, die keiner offiziellen Abteilung zugeordnet ist. Da Toshiro die Stimmen der Spiriflor hören kann, stellt Jin ihn als Sonderangestellten ein.
Der zweite Teaser verdichtet den Ton der Serie: Er zeigt Yomiko, wie sie Toshiro die Konsequenzen seines Wunsches vor Augen führt, rätselhafte Explosionen und Flammen, eine mit einer Süßigkeit in der Hand abgetrennte Hand sowie blutende Ranken, die aus Toshiros Körper wachsen. Die drei neuen Figuren treten ebenfalls auf, am Ende erscheint eine geheimnisvolle Gestalt, die in Tentakel gehüllt ist. Begleitend veröffentlichten die Produzenten ein Interviewvideo, in dem Regisseur Yukawa und die Produzenten Einblicke in die Arbeit der beiden Studios geben.
Die Vorlage von Kasumi Yasuda erscheint seit November 2020 im Magazin Big Comic Superior des Verlags Shogakukan; der 13. Band kam am 30. Juni 2026 heraus. Die Reihe wurde international ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis für den besten Suspense-Manga bei den Japan Expo Awards (DARUMA-Preis) 2023, und war für das Internationale Comicfestival in Angoulême nominiert. Weltweit wurden rund 800.000 Exemplare einschließlich digitaler Ausgaben verkauft; die Serie erscheint in 17 Ländern und Regionen, darunter eine englische Ausgabe bei VIZ Media. Neben der japanischen Fassung arbeitet Netflix bereits an einer englischen Synchronisation, in der Adam McArthur und Olivia Liang zu hören sein werden.
Die beteiligten Sprecher und Stabmitglieder äußerten sich zu dem Projekt: Enoki zeigt sich fasziniert davon, wie die Figuren in ihrer ungewöhnlichen Welt ums Überleben kämpfen, während Mizuuchi seine Figur Jin als einen Mann beschreibt, der in der Zukunft lebe, aber wie aus der Showa-Zeit gewirkt – jemand, der ohne Rückhalt durch Macht oder Status für seine Schützlinge einstehen wolle. Komponist Kato nennt als Ziel, die langsam verschwimmende Grenze zwischen Leben und Tod hörbar zu machen, etwa über Atem, Stimme und Klang statt über erklärende Melodien.

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