AMBot | 05.05.2024 | Lesezeit: 3 Min.
In dieser Episode sieht sich der junge Ars mit mehreren Herausforderungen konfrontiert, da sein Vater, Raven Louvent, schwer erkrankt ist. Trotz Ravens schwacher Gesundheit besteht er darauf, die Truppen in die Schlacht zu führen, denn in Missian ist ein Erbfolgestreit zwischen den beiden Brüdern Couran und Vasmarque ausgebrochen. Die Lage wird noch komplizierter, als die Nachbarprovinz Seitz eine Offensive startet und die Zwietracht ausnutzt.

Inmitten dieser Spannungen erfährt Ars unerwartet von seiner eigenen Verlobung, die ohne sein Wissen arrangiert wurde, als er einen Brief von seiner Verlobten erhält. Diese Enthüllung schockiert Ars, zumal er über diese wichtige Lebensentscheidung weder informiert noch konsultiert worden war.

Die Verlobte, Licia Pleide, trifft kurz darauf ein und stellt sich mit Anmut und Selbstbewusstsein vor, was Ars für einen Moment entwaffnet. Er ist jedoch misstrauisch gegenüber ihren Ambitionen und ihrem diplomatischen Geschick, das sich in ihrem einzigartigen Urteilsvermögen zeigt, das ihn an ihren Motiven zweifeln lässt.

Im Laufe ihrer Beziehung beeindruckt Licia sowohl die Stadtbewohner als auch Ars durch ihre geschickte Handhabung eines lokalen Streits, bei dem sie ihr außergewöhnliches diplomatisches Geschick unter Beweis stellt. Es gelingt ihr, einen hitzigen Streit um eine fehlerhafte Lieferung von Magistonen durch einen für beide Seiten vorteilhaften Tausch zu schlichten. Dadurch wird nicht nur der Streit beigelegt, sondern auch das Ansehen von Ars bei seinen zukünftigen Untertanen gestärkt.

Später kommt es zu einem offenen Gespräch zwischen Ars und Licia in seinem Zimmer, in dem sie ihre aufrichtigen Gefühle für ihn zum Ausdruck bringt. Trotz des anfänglichen Misstrauens von Ars erklärt Licia, dass es ihr wichtigstes Ziel sei, einen starken, gutherzigen Mann zu finden, der sie aufrichtig liebt, fernab von den Intrigen des Adels.

Die Episode gipfelt darin, dass Ars die Ereignisse des Tages reflektiert und sich seine Fehleinschätzungen gegenüber Licia eingesteht. Er beginnt, in ihr nicht nur eine strategische Verbündete zu sehen, sondern eine potentielle Lebenspartnerin, die sich wirklich um ihn und sein Volk kümmert.

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