AMBot | 04.08.2026 | Lesezeit: 4 Min.
Mit dem Erscheinen des 38. und letzten Sammelbands von »Black Clover« in Japan am 4. August 2026 schließt sich nach elf Jahren auch in Buchform der Kreis: Yuki Tabata nutzt den finalen Band für eine persönliche Botschaft, in der der Mangaka auf die lange Reise seiner Erfolgsserie zurückblickt – und sich mit bewegenden Worten bei allen bedankt, die ihn dabei begleitet haben.

In seiner Botschaft im letzten Band beschreibt Tabata, dass er im Lauf der Jahre verstanden habe, dass Manga durch die Kraft vieler verschiedener Menschen entstehen. Erst durch die Begegnung mit all diesen Menschen, so der Zeichner, habe er »Black Clover« überhaupt erschaffen können. Entsprechend breit gefächert ist sein Dank: Er richtet sich an die Redakteure, die die Serie über die Jahre betreut haben, an das technische Team, an die Verantwortlichen für die Sammelbände, Grafiker, Druckereien, den Vertrieb und die Medien sowie an andere Mangaka und Freunde. Mehrfach entschuldigt sich Tabata für die hohe Arbeitsbelastung und die Schwierigkeiten, die seine Produktionsweise seinem Umfeld abverlangt habe; gegenüber den Redakteuren spricht er sein Bedauern offen aus.

Zum Ende hin wird die Botschaft privat: Tabata dankt seiner Mutter für die Erziehung, seiner Ehefrau für ihre Unterstützung an seiner Seite und seiner Tochter dafür, dass sie zur Welt kam und er sie habe aufwachsen sehen dürfen. Auch Ameri, die über ihn gewacht habe, findet Erwähnung, ehe der Autor das Wort an die Leser richtet, die »Black Clover« über all die Jahre die Treue gehalten haben.

Der Abschiedsband versammelt die letzten Kapitel der Serie, eine 15-seitige Zusatzgeschichte sowie ein offizielles Begleitbuch mit Hintergrundmaterial, das während der Serialisierung keinen Platz fand. Zudem veröffentlichte Tabata im Band ein persönliches Familienfoto; ein eigens produziertes Promotionsvideo feierte den Abschluss zusätzlich.

Zur Einordnung: »Black Clover« startete im Februar 2015 im »Weekly Shonen Jump« und entwickelte sich zu einem der beliebtesten Shonen-Titel seiner Generation. Ende 2023 wechselte die Serie in das vierteljährlich erscheinende »Jump GIGA«-Magazin, nachdem Tabata die wachsenden Anforderungen des wöchentlichen Rhythmus mit seiner persönlichen Situation nicht mehr vereinbaren konnte. Dort erschienen pro Ausgabe drei Kapitel; im Mai 2026 endete die Reihe mit Kapitel 392. Das Finale krönt die titelgebende Rivalität: Asta setzt sich im Duell gegen Yuno durch und wird zum neuen Wizard King, während der Epilog zeigt, wie die Figuren rund zwei Jahre nach der Entscheidungsschlacht leben.

Mit dem Manga ist die Geschichte jedoch nicht vorbei. Die Anime-Adaption, deren erster Lauf 2021 nach 170 Episoden endete und hierzulande bei Crunchyroll auf Abruf steht, kehrt mit »Black Clover Second Season« zurück: Die Fortsetzung startet im Oktober 2026 im Simulcast beim gleichen Streaming-Dienst. Erneut produziert Studio Pierrot die Serie, Regie führt Ayataka Tanemura, der zuvor den Kinofilm »Black Clover: Sword of the Wizard King« inszenierte; die Sprecher Gakuto Kajiwara und Nobunaga Shimazaki sind als Asta und Yuno wieder mit an Bord. Für die neuen Folgen wünschte sich Tabata eigenen Angaben zufolge besonders spektakuläre Kämpfe – das Team ergänzte dafür eigens Szenen, die es so im Manga nicht gibt.

Dass »Black Clover« mit dem letzten Band nicht in Vergessenheit gerät, darauf deutet auch die Schlusszeile der Botschaft hin: Tabata kündigt an, weiterhin alles dafür geben zu wollen, dass die Fans Freude an der Serie haben.
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