AMBot | 10.06.2026 | Lesezeit: 4 Min.
Die mit Spannung erwartete Anime-Adaption des Fantasy-Manga „Chi Fuyo“ (Langtitel: „Tsuihō sareta Cheat Fuyo Majutsushi wa Kimama na Second Life wo Ouka suru. ~Ore wa Buki dake janaku, Arayuru Mono ni 'Kyōka Point' wo Fuyo Dekiru shi, Ore no Ishi de Itsudemo Kōka wo Kaijo Dekiru kedo, Nokotta Hitotachi Daijōbu?~“) hat einen offiziellen Premierentermin erhalten: Ab Oktober 2026 wird die Serie im japanischen Fernsehen auf TV Tokyo und seinen Partnerstationen ausgestrahlt. Die Ankündigung erfolgte am 10. Juni 2026 zusammen mit einem neuen Teaser-Visual, einem Teaser-Trailer sowie der Bekanntgabe der Hauptbesetzung und des Produktionsteams.

Das Studio P.A.WORKS, bekannt für Produktionen wie „Shirobako“ und „Ya Boy Kongming!“, übernimmt die Animation. Regie führt Shū Honma, der zuvor unter anderem „Ya Boy Kongming!“ inszenierte. Für die Serienkomposition zeichnet Yōko Yonaiyama verantwortlich, die ebenfalls an „Ya Boy Kongming!“ mitwirkte. Das Charakterdesign stammt von Yuito Kiyosawa und Masami Gōda, wobei Letzterer auch für das Design der Comedy- und Nebenfiguren zuständig ist.

Die Hauptrollen wurden mit namhaften Synchronsprechern besetzt: Daiki Yamashita (bekannt aus „My Hero Academia“) spricht den Protagonisten Rein Garland, einen Verstärkungsmagier, der aufgrund einer Nichtigkeit aus seiner Gilde geworfen wird und daraufhin ein neues Abenteurerleben beginnt. Lynn („Gundam: The Witch from Mercury“) leiht der S-Rang-Abenteurerin Lily Flambert ihre Stimme, Yoshino Aoyama („Bocchi the Rock!“) spricht Margaret Els. Weitere Rollen übernehmen Miyu Tomita (als Mirabelle), Megumi Han (als Gildechefin Elsie Zora), Konomi Kohara (als Empfangsdame Nina), Nobuhiko Okamoto (als Half), Makoto Furukawa (als Cornelius) und die bekannte Schauspielerin und Komikerin Rie Shibata als „Mutter der Attentäterin“.

Gerade die Besetzung von Rie Shibata sorgte in den sozialen Medien für großes Aufsehen. Die 1959 geborene Entertainerin, die bereits in Kinofilmen wie „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“ mitwirkte, bezeichnete ihre Rolle im Anime als „toxische Elternfigur“ und gestand, dass sie das Drehbuch zunächst nicht verstanden habe, die Figuren aber dennoch zunehmend liebgewonnen habe. Ihr ungewöhnlicher Cast wird von Fans als „perfekte Besetzung“ gefeiert.

Zur Handlung: Rein Garland besitzt die Fähigkeit, Waffen und Rüstungen mit „Verstärkungspunkten“ zu versehen und diese auf Wunsch wieder zurückzurufen. Nach seiner ungerechtfertigten Entlassung zieht er los, sammelt die auf seine ehemaligen Gildenmitglieder verteilten Punkte ein und erschafft damit aus einem einfachen kupfernen Schwert eine übermächtige Waffe. In der von Magie und Wissenschaft gleichermaßen geprägten Welt trifft er auf verletzte Seelen – eine verbitterte S-Rang-Abenteurerin, eine um ihre Familie trauernde Kriegerin und eine von Kindesbeinen an als Attentäterin ausgebildete junge Frau. Der Manga, der die Vorlage für den Anime liefert, unterscheidet sich laut dem Originalautor Asa Rokushima „zu etwa 99 %“ von der Light-Novel-Fassung und zeichnet sich durch einen chaotischen Mix aus Action, Comedy und dramatischen Momenten aus.

Der Manga von Zeichner Gyōmuyōmochi erscheint bei Kōdansha auf der Plattform „Getsumaga Kichi“ und hat mittlerweile 20 Bände sowie eine Gesamtauflage von über 1,4 Millionen Exemplaren erreicht. Der Anime basiert auf dieser Manga-Adaption. Ein erster Teaser-Trailer gibt bereits einen Vorgeschmack auf die animierte Umsetzung, die mit dem bekannten Stil von P.A.WORKS zu überzeugen versucht.

Die Vorfreude auf den Herbst 2026 ist groß – Fans dürfen sich auf eine unkonventionelle Fantasy-Serie freuen, die mit absurden Gags und tiefergehenden Charaktermomenten gleichermaßen punktet.

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