AMBot | 15.02.2025 | Lesezeit: 3 Min.
Schauplatz und Ausgangssituation: Auf der UNESCO-geschützten Yakushima-Insel (Kagoshima) wird die Naturschützerin Hidaka Yoshimi tot am Fuße der legendären Jomon-Zeder entdeckt. Der Bergführer Kitabeppu findet die Leiche, nachdem Yoshimi zuvor einen Gesetzesentwurf zur drastischen Begrenzung von Touristen in den Wäldern vorangetrieben hatte – ein Vorhaben, das lokale Berufsgruppen wie Touristenführer bedroht.

Yoshimis Vater, Hidaka Taisei, engagiert Mori Kogoro, da die Polizei keine Fortschritte macht. Vier Verdächtige stehen im Fokus:

- Tsukada Taro, Yoshimis ehemaliger Verlobter, dessen Holzbetrieb nach Betrugsvorwürfen (Fälschung von Yakusugi-Zedern) scheiterte und der nun hochverschuldet ist.

- Kokusho Kasumi, Yoshimis engste Freundin, die verdächtigt wird, heimlich Gefühle für Taro zu hegen.

- Yamamoto Yuji, ein zurückhaltender Verehrer Yoshimis, der seine Zuneigung nie offenbarte.

- Kitabeppu, der Bergführer, der Yoshimi aufgrund ihres Tourismusverbots-Gesetzes öffentlich bekämpfte und die Leiche entdeckte.

Die Befragungen der Verdächtigen offenbaren Spannungen: Taro beteuert seine Unschuld, verweist aber auf Kitabeppus Konflikt mit Yoshimi. Kasumi bestreitet jegliche Gefühle für Taro und beschuldigt ihn im Gegenzug. Yamamoto behauptet, aufgrund körperlicher Schwäche nicht zum Tatort gelangen zu können.

Lokale Gerüchte deuten auf Taros finanzielle Motive (Rache oder Versicherungsbetrug) hin, doch Beweise fehlen.

Kogoro, Ran und Conan brechen mit Kitabeppu zur Jomon-Zeder auf. Die beschwerliche Wanderung führt über stillgelegte Holztransportschienen aus der Taisho-Zeit, die Yoshimis Gesetzesentwurf zukünftig sperren würde.

Am Ziel entdecken sie eine Vogelscheuche der „Yamahime“ – einer bluttrinkenden Sagengestalt, die laut Legende Wanderer vor dem Betreten verbotener Zonen warnt.

Während der Untersuchung des Tatorts wird Kokusho Kasumi bewusstlos nahe der Yamahime-Vogelscheuche aufgefunden. Bevor sie ohnmächtig wird, murmelt sie „Yamahime“.

Ein geheimnisvoller Hinweis im Vorspann des nächsten Teils verweist auf eine „geheime Passage“ in den Bergen, während lokale Gerüchte übernatürliche Elemente der Legende aufgreifen.

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