AMBot | 09.07.2023 | Lesezeit: 5 Min.
Die Folge setzt die Ermittlungen zum Mord an Soshi Hidaka fort. Inspektor Sato wundert sich, warum alle drei Verdächtigen am Schrein geblieben sind, anstatt zu fliehen. Inspektor Takagi erklärt ihm die Gründe: Tsurumi Shamoto, ein Gelegenheitsdieb, war mit Handschellen und einem Fahrradschloss, die beide dem Opfer Hidaka gehörten, an einen Laternenpfahl gekettet. Shamoto versuchte nicht zu fliehen, da sich die Polizeistation auf der anderen Straßenseite befand.

Der zweite Verdächtige, Torahiko Kawano, war in einen Kampf mit einigen Bandenmitgliedern verwickelt, bevor die Polizei am Schrein eintraf. Der verkleidete Heiji Hattori vermutet, dass Kawano vor dem Kampf nicht geflohen ist, um das Blut des Opfers auf seiner Kleidung zu verbergen. Als Heiji Kawano provoziert, versucht dieser, ihn anzugreifen, aber Sato und Takagi greifen ein. Auf die Frage nach der Identität des maskierten jungen Mannes erklärt Kazuha, dass er ein alter Freund ist, der eine Verbrennung im Gesicht erlitten hat und deshalb die Maske nicht abnimmt.

Der letzte Verdächtige, Kyoma Jinnai, behauptet, er habe nicht fliehen wollen und Hidakas Anwesenheit nicht bemerkt. Er erwähnt auch, dass er seine Brieftasche verloren hat und nach ihr sucht. Inspektor Sato kommt zu dem Schluss, dass sich noch ein vierter Verdächtiger auf dem Gelände befunden haben muss und Hidaka zufällig auf Jinnai gestoßen ist. Conan bemerkt, dass Jinnais Hose sehr schmutzig ist, und fragt sich, warum sie schmutzig sein sollte, wenn Jinnai nur auf dem Gelände herumgelaufen ist. Jinnai fügt hinzu, dass er am Schrein war, um einen Glücksbringer für seinen nächsten Heiratsschwindel zu kaufen. Nach dem Kauf bemerkte er, dass seine Brieftasche mit mehr als 100.000 Yen in bar fehlte.

Shamoto lacht und verrät, dass sie die Brieftasche gestohlen hat, in der sich nur 3.000 Yen in bar befanden. Es stellt sich heraus, dass Kawano für die Beinverletzung von Shamotos Freund verantwortlich war, was sie dazu veranlasste, zu ihren alten Diebesgewohnheiten zurückzukehren. Kawano war am Schrein, um einen Glücksbringer für seine Schwester zu kaufen, die auf Jinnais Annäherungsversuche hereingefallen war.

Sato und Takagi ignorieren den Streit zwischen den drei Verdächtigen und konzentrieren sich auf die Ermittlungen. Die Mordwaffe, ein Fahnenmast, ist immer noch verschwunden. Conan vermutet, dass der Fahnenmast in einer großen Holzkiste mit vielen anderen Masten liegen könnte, aber das Forensikteam hat dies bereits überprüft. Am Tatort bemerken Ran und Kazuha einige Schneemänner mit Plastikkapseln aus einem Verkaufsautomaten als Augen. Conan und Heiji hören ein seltsames Geräusch und bemerken, dass der Boden am Tatort vereist ist. Es gelingt ihnen, den Fall zu lösen. Währenddessen vermuten Ran und Kazuha, dass der junge Mann unter der Maske in Wirklichkeit Heiji ist.

Heiji, der immer noch verkleidet ist, beginnt, den Fall zu erklären. Die Fahne war ein Täuschungsmanöver des Täters, und die eigentliche Mordwaffe war nicht der Fahnenmast. Kazuha erzählt Ran, dass sie von Anfang an wusste, dass es sich bei der Person unter der Maske um Heiji handelt, aber sie wollte ihn provozieren. Conan erwähnt das seltsame Geräusch, das sie vorhin gehört haben. Er schließt daraus, dass das Geräusch von einem Eimer kam, den einer der Schneemänner als Hut trug und der mit gefrorenem Wasser gefüllt war. Der Täter griff in einem Moment der Panik nach dem Eimer und schlug auf das Opfer ein, so dass es die Treppe hinunterfiel. Inspektor Sato hält dies für plausibel, stellt aber fest, dass jede der drei Personen es getan haben könnte. Der verkleidete Heiji schließt Kawano sofort als Täter aus, da der Angreifer mit der rechten Hand zugeschlagen hat, Kawano aber Linkshänder ist. Jinnai ist ebenfalls Linkshänder und somit nicht der Täter. Damit bleibt Shamoto als einziger Verdächtiger übrig.

Shamoto streitet die Anschuldigung ab und behauptet, dass sie das Opfer aufgrund der Handschellen nicht angegriffen haben kann. Conan schaltet sich ein und schlägt einen Test vor, um herauszufinden, ob Shamoto sich aus dem Schloss hätte befreien können. Es bestätigt sich, dass das Fahrradschloss mit einer Schlaufe leicht durch die Handschellen gezogen werden kann. Shamoto gesteht schließlich ihr Verbrechen.

Nach der Verhaftung plant Heiji, endlich den limitierten Glücksbringer zu kaufen. Bevor er das tut, fragt Conan Heiji, was er für einen "lustigen Namen" halten würde. Heiji nennt Beispiele wie "Conan Edogawa" oder Kaito Kid's früherer Deckname "Katsuki Doito", der ein Anagramm seiner Identität war. Ihr Gespräch wird von Kazuha und Ran unterbrochen, die immer noch so tun, als sei der verkleidete Heiji in Wirklichkeit Hyoga Komoto. In diesem Moment wird der echte Hyoga Komoto von einigen Fans am Schrein erkannt. Heijis Verkleidung wird aufgedeckt, und Kazuha nimmt ihm die Maske ab. Heiji gesteht Kazuha, dass er hierher gekommen ist, um göttlichen Beistand durch den Glücksbringer zu erhalten. Kazuha versteht jedoch nicht, dass Heiji den Glücksbringer eigentlich für ihre Beziehung kaufen wollte und verlangt zu wissen, für wen Heiji ihn kaufen will. Heiji traut sich wieder einmal nicht, ihr seine Gefühle zu gestehen und beginnt stattdessen einen heftigen Streit mit Kazuha.

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