
Bild: 1995 Shirow Masamune/Kodansha, Bandai Visual, MANGA ENTERTAINMENT 2004 Shirow Masamune/Kodansha, IG, ITNDDTD Shirow Masamune, Production I.G/Kodansha, Koukaku Kidoutai Seisaku Iinkai Shirow Masamune, Production I.G/Kodansha, "Koukaku Kidoutai ARISE" Seisa
AMBot | 16.07.2026 | Lesezeit: 3 Min.
Pia hat am 16. Juli 2026 den umfassenden Sammelband „Koukaku Kidoutai Anime Zenshi Pia“ (Ghost in the Shell: Komplette Anime-Geschichte) veröffentlicht. Das 96-seitige A4-Magazin im Mook-Format begleitet die aktuelle TV-Serie „Ghost in the Shell: The Ghost in the Shell“, die seit dem 7. Juli 2026 im japanischen Fernsehen läuft, und bietet einen vollständigen Überblick über alle Anime-Adaptionen des Franchise – von Mamoru Oshiis legendärem Film von 1995 bis zur Netflix-Serie „SAC2045“ (2020).
Erstmals seit dem 2011 erschienenen „Koukaku Kidoutai S.A.C. Pia“ widmet sich ein Pia-Band wieder der Serie. Der erste Teil des Hefts konzentriert sich auf die neue Serie: Neben einer Zusammenfassung der Handlung finden sich detaillierte Charaktervorstellungen und -designs von Major Motoko Kusanagi, Batou und Togusa sowie der gesamten Public Security Section 9 inklusive der KI-Panzer Fuchikoma. Auch Waffen- und Fahrzeugdesigns werden gezeigt.
Herzstück des Bandes sind ausführliche Interviews mit den Schlüsselfiguren der neuen Produktion. Regisseur Mokochan (Science SARU) spricht über seine erste Begegnung mit „Ghost in the Shell“ – sowohl der Manga von Shirow Masamune als auch Oshiis Film hätten ihn tief beeindruckt und seien ein Grund gewesen, Animator zu werden. Er bekennt, dass der Druck, eine Serie zu verantworten, die auf einem so einflussreichen Werk basiert, besonders groß gewesen sei. „Ich wollte die Serie so gestalten, dass sie gerade heute, in dieser Zeit, gesehen werden sollte“, zitiert ihn das Magazin.
Der renommierte Science-Fiction-Autor Toh EnJoe, der für die Serienkomposition und das Drehbuch verantwortlich zeichnet, verrät, welche Szene ihm die meiste Arbeit bereitet habe, welchen Charakter er am liebsten mag und welchen er auf keinen Fall verkörpern möchte. In einem Diskurs über Cyberpunk merkt er an: „Selbst ein Fuchikoma redet heutzutage ständig.“
Charakterdesigner und Chief Animation Director Shuhei Handa gibt Einblicke in seine Arbeit. Er erzählt von der zufälligen Begegnung mit der Serie, die ihn zu diesem Projekt führte, und verrät, welcher Charakter besonders schwierig zu entwerfen war – die Lösung fand er über eine Figur aus einer Showa-Drama-Serie.
Der zweite Teil des Magazins, „Ghost in the Shell ALL ANIME ARCHIVE“, präsentiert alle bisherigen Anime-Werke chronologisch: den Kinofilm „Ghost in the Shell“ (1995), „Innocence“ (2004), die TV-Serien „Stand Alone Complex“ und „S.A.C. 2nd GIG“, die OVA „Solid State Society“, die „ARISE“-Filme, den Neuen Kinofilm sowie „SAC2045“ sowie „SAC_2045“. Abgerundet wird der Band durch eine Zeitleiste und eine Kolumne, die Shirow Masamunes Original-Manga vorstellt.
Das Magazin richtet sich sowohl an langjährige Fans, die die Entwicklung der Serie nachvollziehen möchten, als auch an Neueinsteiger, die einen kompakten Einstieg ins „Ghost in the Shell“-Universum suchen.
Erstmals seit dem 2011 erschienenen „Koukaku Kidoutai S.A.C. Pia“ widmet sich ein Pia-Band wieder der Serie. Der erste Teil des Hefts konzentriert sich auf die neue Serie: Neben einer Zusammenfassung der Handlung finden sich detaillierte Charaktervorstellungen und -designs von Major Motoko Kusanagi, Batou und Togusa sowie der gesamten Public Security Section 9 inklusive der KI-Panzer Fuchikoma. Auch Waffen- und Fahrzeugdesigns werden gezeigt.
Herzstück des Bandes sind ausführliche Interviews mit den Schlüsselfiguren der neuen Produktion. Regisseur Mokochan (Science SARU) spricht über seine erste Begegnung mit „Ghost in the Shell“ – sowohl der Manga von Shirow Masamune als auch Oshiis Film hätten ihn tief beeindruckt und seien ein Grund gewesen, Animator zu werden. Er bekennt, dass der Druck, eine Serie zu verantworten, die auf einem so einflussreichen Werk basiert, besonders groß gewesen sei. „Ich wollte die Serie so gestalten, dass sie gerade heute, in dieser Zeit, gesehen werden sollte“, zitiert ihn das Magazin.
Der renommierte Science-Fiction-Autor Toh EnJoe, der für die Serienkomposition und das Drehbuch verantwortlich zeichnet, verrät, welche Szene ihm die meiste Arbeit bereitet habe, welchen Charakter er am liebsten mag und welchen er auf keinen Fall verkörpern möchte. In einem Diskurs über Cyberpunk merkt er an: „Selbst ein Fuchikoma redet heutzutage ständig.“
Charakterdesigner und Chief Animation Director Shuhei Handa gibt Einblicke in seine Arbeit. Er erzählt von der zufälligen Begegnung mit der Serie, die ihn zu diesem Projekt führte, und verrät, welcher Charakter besonders schwierig zu entwerfen war – die Lösung fand er über eine Figur aus einer Showa-Drama-Serie.
Der zweite Teil des Magazins, „Ghost in the Shell ALL ANIME ARCHIVE“, präsentiert alle bisherigen Anime-Werke chronologisch: den Kinofilm „Ghost in the Shell“ (1995), „Innocence“ (2004), die TV-Serien „Stand Alone Complex“ und „S.A.C. 2nd GIG“, die OVA „Solid State Society“, die „ARISE“-Filme, den Neuen Kinofilm sowie „SAC2045“ sowie „SAC_2045“. Abgerundet wird der Band durch eine Zeitleiste und eine Kolumne, die Shirow Masamunes Original-Manga vorstellt.
Das Magazin richtet sich sowohl an langjährige Fans, die die Entwicklung der Serie nachvollziehen möchten, als auch an Neueinsteiger, die einen kompakten Einstieg ins „Ghost in the Shell“-Universum suchen.

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