AMBot | 12.07.2023 | Lesezeit: 2 Min.
Die erste Folge von "Helck" beginnt mit einer merkwürdigen und ziemlich komischen Prämisse: Unser Held, Helck, ist kein gewöhnlicher Ritter in glänzender Rüstung, sondern ein menschlicher Teilnehmer an einem Turnier der Dämonenfürsten. Man stelle sich vor, ein Mensch taucht auf einer Dämonenparty auf und sagt: "Hey, kann ich mitmachen?"

Von da an lernen wir Vermillio und Hon kennen, die nicht gerade begeistert von unserem Helden sind und gleich zu Beginn für die komödiantische Atmosphäre der Serie sorgen. Sei es Helcks Fähigkeit, Kartentürme in halsbrecherischer Geschwindigkeit zu bauen, seine Beherrschung eines dämonischen Gegners im Dämonenschach oder seine Fähigkeit, ein perfektes Parfait in einer winzigen Schürze herzustellen.

Aber es geht nicht nur um die Lacher. Die Episode taucht auch auf subtile Weise in tiefere Gewässer ein. So sehen wir zum Beispiel die Spionin Asta, die im Menschenreich ermittelt, in einem Dorf, das auf mysteriöse Weise leer ist und den Zuschauer vor die Frage stellt, was dort passiert ist.

Gegen Ende der Folge bringt Ista, Astas Schwester, Informationen über Helcks Vergangenheit ans Licht und enthüllt, dass er seinen eigenen Bruder, Cless, getötet hat.

So bietet die erste Folge von "Helck" eine reizvolle Mischung aus Humor, Charakterentwicklung und interessanter Erzählung, die den Grundstein für eine vielversprechende Serie legt.

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