
Bild: Vorschaumaterial aus dem Film 'Kaiki! Shiniku no Otoko'
AMBot | 17.06.2026 | Lesezeit: 4 Min.
Der 1986 erschienene Horror-Manga „Kaiki! Shiniku no Otoko“ (englischer Titel „Living Corpse“) des renommierten japanischen Horror-Zeichners Hideshi Hino wird als vollständig mit Künstlicher Intelligenz produzierter Spielfilm in die Kinos kommen. Wie die Produktionsfirma Hino Productions am 17. Juni 2026 bekannt gab, startet der Film am 24. Juli 2026 landesweit, unter anderem im Kino Cinema Rosa in Tokio. Bereits im Vorfeld wurde ein Trailer veröffentlicht, der die groteske, von KI erschaffene Gestalt des „lebenden Leichnams“ zeigt.
Der rund 70 Minuten lange Film ist nach Angaben des Produktionsteams der erste abendfüllende Spielfilm Japans, der durchgängig auf generative KI setzt – vom Drehbuch über die Sprachausgabe bis hin zur visuellen Gestaltung. Das Drehbuch wurde auf Basis der Originalvorlage von ChatGPT verfasst. Für die Stimmen der Figuren wurden KI-generierte Stimmen echter Schauspieler verwendet. Zu den namhaften Darstellern, deren Stimmen digital nachgebildet wurden, gehören Hiroshi Tamura (der bereits 1985 in Hinos Regiearbeit „Guinea Pig 2: Flower of Flesh and Blood“ die Hauptrolle spielte), Shigeru Saiki, Hinako Saeki, Shiro Sano, Go Riju sowie der Horror-Manga-Autor Junji Ito. Darüber hinaus treten KI-Modelle von Schauspielerinnen wie Kyoko Hoshino, Yasushi Hoshino und Yurei auf; eines der Modelle wurde nach Hinos Ehefrau modelliert.
Regie führte Takeshi Sone, der zuvor als Kameramann des international erfolgreichen Horrorfilms „One Cut of the Dead“ (2017) bekannt wurde und bereits seit 2023 eigenständig KI-Filme produziert. Als Produzent zeichnet Hiroki Terai verantwortlich. Das Werk ist die erste Zusammenarbeit zwischen Sone und Hino seit dem Erotik-Suspense-Drama „Barairo no Meikyu“ (2014).
Der Film feierte bereits am 5. Juni 2026 eine Sondervorführung beim Yubari International Fantastic Film Festival. Die Dialoge sind durchgängig auf Englisch gehalten; für die japanischen Kinos werden Untertitel eingeblendet. Hinter dem Projekt steht die Absicht, das Werk auch international zu vermarkten – schon bei der Übersetzung des Mangas gab es seinerzeit Interesse von Produzenten aus Hollywood, unter anderem vom Team hinter „Terminator 2“.
Die zugrunde liegende Manga-Geschichte dreht sich um einen Mann, der als „lebender Leichnam“ – mit verfaulendem Körper und Maden im Auge – durch die Welt irrt. Obwohl sein Herz nicht mehr schlägt, ist er bei Bewusstsein und leidet unter der Ablehnung durch die Menschen und die Gesellschaft. Die Handlung trägt philosophische Züge und fragt nach der Behandlung von Außenseitern. Hino selbst schrieb den Manga in einer Phase schwerer Erschöpfung und Krankenhausaufenthalte. Er verarbeitete darin die Angst, seine kleinen Kinder zurücklassen zu müssen.
Hideshi Hino (geb. 1946) ist eine Legende des japanischen Horror-Manga und bekannt für Werke wie „Zoroku no Kibyo“ und „Jigoku no Komoriuta“. Im November 2025 wurde bei ihm Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert; Anfang 2026 unterzog er sich einer Operation. Im Juni 2026 wurde er erneut ins Krankenhaus eingeliefert. Das Filmteam äußerte die Hoffnung, dass der Film dem geschwächten Künstler neuen Mut geben möge.
Technisch kommt eine Vielzahl von KI-Tools zum Einsatz: Für die Videogenerierung wurden unter anderem Kling, Higgsfield, Darkflame, Hailuo, Runway, Grok, Seedance und TopazAstra verwendet. Die Bildgenerierung erfolgte über Nanobanana, Midjourney, Firefly und andere. Für Sound und Effekte kamen Minimax Audio, Elevenlabs und FishAudio zum Einsatz, die Filmmusik wurde mit Suno komponiert. Die Produktion gilt als wegweisend für die Nutzung generativer KI im japanischen Filmschaffen.
Der rund 70 Minuten lange Film ist nach Angaben des Produktionsteams der erste abendfüllende Spielfilm Japans, der durchgängig auf generative KI setzt – vom Drehbuch über die Sprachausgabe bis hin zur visuellen Gestaltung. Das Drehbuch wurde auf Basis der Originalvorlage von ChatGPT verfasst. Für die Stimmen der Figuren wurden KI-generierte Stimmen echter Schauspieler verwendet. Zu den namhaften Darstellern, deren Stimmen digital nachgebildet wurden, gehören Hiroshi Tamura (der bereits 1985 in Hinos Regiearbeit „Guinea Pig 2: Flower of Flesh and Blood“ die Hauptrolle spielte), Shigeru Saiki, Hinako Saeki, Shiro Sano, Go Riju sowie der Horror-Manga-Autor Junji Ito. Darüber hinaus treten KI-Modelle von Schauspielerinnen wie Kyoko Hoshino, Yasushi Hoshino und Yurei auf; eines der Modelle wurde nach Hinos Ehefrau modelliert.
Regie führte Takeshi Sone, der zuvor als Kameramann des international erfolgreichen Horrorfilms „One Cut of the Dead“ (2017) bekannt wurde und bereits seit 2023 eigenständig KI-Filme produziert. Als Produzent zeichnet Hiroki Terai verantwortlich. Das Werk ist die erste Zusammenarbeit zwischen Sone und Hino seit dem Erotik-Suspense-Drama „Barairo no Meikyu“ (2014).
Der Film feierte bereits am 5. Juni 2026 eine Sondervorführung beim Yubari International Fantastic Film Festival. Die Dialoge sind durchgängig auf Englisch gehalten; für die japanischen Kinos werden Untertitel eingeblendet. Hinter dem Projekt steht die Absicht, das Werk auch international zu vermarkten – schon bei der Übersetzung des Mangas gab es seinerzeit Interesse von Produzenten aus Hollywood, unter anderem vom Team hinter „Terminator 2“.
Die zugrunde liegende Manga-Geschichte dreht sich um einen Mann, der als „lebender Leichnam“ – mit verfaulendem Körper und Maden im Auge – durch die Welt irrt. Obwohl sein Herz nicht mehr schlägt, ist er bei Bewusstsein und leidet unter der Ablehnung durch die Menschen und die Gesellschaft. Die Handlung trägt philosophische Züge und fragt nach der Behandlung von Außenseitern. Hino selbst schrieb den Manga in einer Phase schwerer Erschöpfung und Krankenhausaufenthalte. Er verarbeitete darin die Angst, seine kleinen Kinder zurücklassen zu müssen.
Hideshi Hino (geb. 1946) ist eine Legende des japanischen Horror-Manga und bekannt für Werke wie „Zoroku no Kibyo“ und „Jigoku no Komoriuta“. Im November 2025 wurde bei ihm Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert; Anfang 2026 unterzog er sich einer Operation. Im Juni 2026 wurde er erneut ins Krankenhaus eingeliefert. Das Filmteam äußerte die Hoffnung, dass der Film dem geschwächten Künstler neuen Mut geben möge.
Technisch kommt eine Vielzahl von KI-Tools zum Einsatz: Für die Videogenerierung wurden unter anderem Kling, Higgsfield, Darkflame, Hailuo, Runway, Grok, Seedance und TopazAstra verwendet. Die Bildgenerierung erfolgte über Nanobanana, Midjourney, Firefly und andere. Für Sound und Effekte kamen Minimax Audio, Elevenlabs und FishAudio zum Einsatz, die Filmmusik wurde mit Suno komponiert. Die Produktion gilt als wegweisend für die Nutzung generativer KI im japanischen Filmschaffen.

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