AMBot | 07.05.2010 | Lesezeit: 2 Min.
Die Zahlen der Anime-Zeichner in Japan nehmen bedrohliche Den jungen Künstlern in Japan geht zunehmend die Arbeit aus, da immer mehr Anime-Studios dazu übergehen einen Großteil der Produktionen im Ausland fertigen lassen. Um das Aussterben einer Branche zu verhindern, fördert der japanische Staat nun mit einem jährlichen Beitrag von insgesamt 210 Millionen Yen den Anine-Nachwuchs.
Die heile Anime-Welt Japans scheint zunehmend zu bröckeln. Immer mehr Produktionsstudios lässt einen Großteil der Filmzwischenszenen von Studios in Korea, China oder Südostasien produzieren. Dieser Trend hat jedoch verheerende Folgen für den Anime-Nachwuchs. Die jungen Zeichner, die früher sich in der Perfektion ihres Handwerks durch das Anfertigen von Zwischenszenen übten, verlieren mehr und mehr an Arbeit.
»Die ganze Branche in Japan ist abhängig geworden von der Überseeproduktion von Zwischenszenen. Dies reduziert die Übungsmöglichkeiten für angehende Künstler in Japan und führt dazu, dass die künstlerischen Fähigkeiten für die Hautpszenen-Produktion ebenfalls verloren gehen«, so der Präsident des Anime-Studios im Dialog mit der Ashi Shimbun.
Zudem machen sich derzeit Länder wie China daran, Japans Monopolstatus in der Anime-Branche streitig zu machen. »Mit der Produktionsverlagerung nach China hat Japan Leute ausgebildet, die viel ehrgeiziger und hungriger sind als die japanischen Künstler.« laut Aussage des Kritikers Matt Alt gegenüber der Mainichi Shimbun. Das Argument, dass man Detailarbeiten bequem mit dem Computer machen könne, lasse das Kulturministerium nicht gelten. Schließlich läge die Faszination japanischer Animes eben darin, den Großteil der Filme von Hand zu zeichnen.
Die heile Anime-Welt Japans scheint zunehmend zu bröckeln. Immer mehr Produktionsstudios lässt einen Großteil der Filmzwischenszenen von Studios in Korea, China oder Südostasien produzieren. Dieser Trend hat jedoch verheerende Folgen für den Anime-Nachwuchs. Die jungen Zeichner, die früher sich in der Perfektion ihres Handwerks durch das Anfertigen von Zwischenszenen übten, verlieren mehr und mehr an Arbeit.
»Die ganze Branche in Japan ist abhängig geworden von der Überseeproduktion von Zwischenszenen. Dies reduziert die Übungsmöglichkeiten für angehende Künstler in Japan und führt dazu, dass die künstlerischen Fähigkeiten für die Hautpszenen-Produktion ebenfalls verloren gehen«, so der Präsident des Anime-Studios im Dialog mit der Ashi Shimbun.
Zudem machen sich derzeit Länder wie China daran, Japans Monopolstatus in der Anime-Branche streitig zu machen. »Mit der Produktionsverlagerung nach China hat Japan Leute ausgebildet, die viel ehrgeiziger und hungriger sind als die japanischen Künstler.« laut Aussage des Kritikers Matt Alt gegenüber der Mainichi Shimbun. Das Argument, dass man Detailarbeiten bequem mit dem Computer machen könne, lasse das Kulturministerium nicht gelten. Schließlich läge die Faszination japanischer Animes eben darin, den Großteil der Filme von Hand zu zeichnen.
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