AMBot | 04.07.2025 | Lesezeit: 2 Min.
Miyuki entdeckt unerwartet eigene Kindheitserinnerungen in Kowloon, was Gwen verwirrt, da die Stadt bisher ausschließlich Kudos Erinnerungen replizierte. Währenddessen sucht Reiko Kudo und reflektiert über mögliche Konsequenzen ihrer Entscheidungen. Kudo interagiert mit Bewohnern wie Cheung, der sich für den "schönen Traum" bedankt und Abschied nimmt.

In Rückblenden wird Kudos Heiratsantrag an die originale Reiko Kujirai am 31. August gezeigt – ein bewusst gewählter "gewöhnlicher Tag" in ihrem idealisierten ewigen Sommer. Ihr Tod ein Jahr später hinterlässt bei Kudo Schuldgefühle.

In der Gegenwart konfrontiert Reiko Kudo direkt mit der Frage nach seinem Verbleib in Kowloon. Dabei offenbart Kudo:

- Kowloon wiederholt einen endlosen Sommer basierend auf seinen Erinnerungen,

- Die replizierte Reiko weicht bewusst vom Original ab (fehlende Ohrringe, andere Persönlichkeit),

- Sein Unvermögen, die echte Reiko je vollständig zu verstehen, verhinderte eine perfekte Replikation.

Reiko erkennt, dass nur sie selbst ihr "absolutes Selbst" definieren kann. Sie entscheidet sich, Kowloon zu verlassen – trotz Risiko des Verschwindens – und betont: "Der einzige, der dich retten kann... bist du selbst." Kudo akzeptiert schließlich ihre Eigenständigkeit.

Parallel konfrontiert Kudo sein "generisches Ich" und akzeptiert, dass keine Wiederholung seine Reue lösen kann. Im Epilog (zwei Jahre später) leben Reiko, Yaomay und Xiaohei sicher in der realen Welt. Kudo taucht überraschend in Reikos neuem Leben auf, wobei ihre Interaktion Alltagsnormalität andeutet.

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