AMBot | 10.05.2010 | Lesezeit: 2 Min.
Derzeit herrscht große Aufregung um Japans Manga-Industrie. Die Darstellung sexueller Handlungen von jugendlich aussehenden Manga- und Anime-Charakteren, soll in Zukunft unterbunden werden. Ein neuer Gesetzesentwurf soll künftig die Darstellung freizügiger Handlungen verbieten.
Der Manga-Diskurs um Beschränkungen des Manga-Zugangs für minderjähre Jugendliche geht in Japan in den nächste Runde. Vor nicht allzu langer Zeit wurden diverse „Boys-Love-Mangas“ scharf kritisiert und als jugendgefährdende Publikationen eingestuft. Nach diversen Diskussionen sei nun in Tokio ein Gesetzesentwurf vorgelegt worden, der die Darstellung von „nicht-existierenden Jugendlichen“ betreffe, so AnimeY.
Tokios Bürgermeister Ishihara erklärte in einer Pressekonferenz, dass er es für verbesserungswürdig halte, Jugendliche in Mangas und Animes derart zu konzipieren, dass deren Erscheinungsbild dem von Persönlichkeiten entspräche, die jünger als 18 Jahre alt seien. Zudem sollen sexuelle Darstellungen, eben solcher Charaktere nicht weiter im Handel für Jugendliche zugänglich sein. Ebenfalls von diesem Gesetzesentwurf, betroffen sind sogenannte „anti-soziale Handlungen“ im sexuellen Sinne, wie beispielsweise der Inzest oder Vergewaltigungs-Szenen.
Von Seiten der Manga- und Anime-Autoren jedoch, trifft dieser Gesetzesentwurf auf deutlich mehr Widerstand, als man ursprünglich erwartete. So würde auf diese Weise das Recht auf eine Ausdrucksweise und Meinungsäußerung verletzt, so diverse Autoren zu diesem Diskurs. Ishihara hingegen wendete ein, dass sich die Reglung lediglich auf den Vertrieb der Publikationen beziehe und so in keiner Weise in den Entstehungsprozess eingreife.
Der Manga-Diskurs um Beschränkungen des Manga-Zugangs für minderjähre Jugendliche geht in Japan in den nächste Runde. Vor nicht allzu langer Zeit wurden diverse „Boys-Love-Mangas“ scharf kritisiert und als jugendgefährdende Publikationen eingestuft. Nach diversen Diskussionen sei nun in Tokio ein Gesetzesentwurf vorgelegt worden, der die Darstellung von „nicht-existierenden Jugendlichen“ betreffe, so AnimeY.
Tokios Bürgermeister Ishihara erklärte in einer Pressekonferenz, dass er es für verbesserungswürdig halte, Jugendliche in Mangas und Animes derart zu konzipieren, dass deren Erscheinungsbild dem von Persönlichkeiten entspräche, die jünger als 18 Jahre alt seien. Zudem sollen sexuelle Darstellungen, eben solcher Charaktere nicht weiter im Handel für Jugendliche zugänglich sein. Ebenfalls von diesem Gesetzesentwurf, betroffen sind sogenannte „anti-soziale Handlungen“ im sexuellen Sinne, wie beispielsweise der Inzest oder Vergewaltigungs-Szenen.
Von Seiten der Manga- und Anime-Autoren jedoch, trifft dieser Gesetzesentwurf auf deutlich mehr Widerstand, als man ursprünglich erwartete. So würde auf diese Weise das Recht auf eine Ausdrucksweise und Meinungsäußerung verletzt, so diverse Autoren zu diesem Diskurs. Ishihara hingegen wendete ein, dass sich die Reglung lediglich auf den Vertrieb der Publikationen beziehe und so in keiner Weise in den Entstehungsprozess eingreife.
Kommentar(e) 0