AMBot | 04.08.2026 | Lesezeit: 3 Min.
Der zweite Teil der Anime-Filmreihe „Mobile Suit Gundam: Hathaway’s Flash“ kommt im August in Japan in den digitalen Vertrieb. Wie Bandai Namco Filmworks Anfang August bekannt gab, ist der Film „Kidō Senshi Gandamu Senkō no Hasauei: Kiruke no Majo“ – auf Deutsch „Die Hexe von Kirke“ – ab dem 17. August bei Amazon Prime Video als Kauf- und Leihangebot verfügbar. Am 31. August folgt die Aufnahme ins Abo-Angebot des Dienstes; die Verwertung in Japan liegt damit exklusiv bei Prime Video. Die Leihgebühr beträgt für HD- und SD-Fassung einheitlich 550 Yen inklusive Steuer bei einer zweitägigen Ansichtsdauer. Beim Kauf werden 2550 Yen (HD) beziehungsweise 2050 Yen (SD) aufgerufen.

Bei der Produktion handelt es sich um die Fortsetzung des 2021 veröffentlichten Auftakts „Mobile Suit Gundam: Hathaway’s Flash“ und um das zweite Kapitel einer auf drei Teile angelegten Adaption der gleichnamigen Romanreihe von „Gundam“-Schöpfer Yoshiyuki Tomino aus den Jahren 1989/1990. Erneut führte Shuko Murase Regie, das Drehbuch stammt von Yasuyuki Muto, die Musik komponierte Hiroyuki Sawano. Kensho Ono spricht Hathaway Noa, Reina Ueda die rätselhafte Gigi Andalusia, Junichi Suwabe den Föderationsoffizier Kenneth Sleg. Als Eröffnungslied dient „Snooze“ von SZA, als Abspann „Sweet Child O’ Mine“ von Guns N’ Roses.

Die Handlung ist im Jahr U.C. 0105 angesiedelt, zwölf Jahre nach den Ereignissen von „Mobile Suit Gundam: Char’s Counterattack“. Hathaway Noa, Sohn des Föderationsveteranen Bright Noa, führt die Widerstandsbewegung Mafty an, die gegen die zunehmend autoritär regierende Erdföderation vorgeht. Im neuen Film erinnert die Begegnung mit Gigi Andalusia Hathaway an frühere Traumata, während er den Angriff auf die Konferenz von Adelaide vorbereitet. Kenneth Sleg plant derweil die Zerschlagung von Mafty und erhält dabei ein geheimes Angebot aus den Reihen der Kriminalpolizei.

In den japanischen Kinos war „Die Hexe von Kirke“ seit dem 30. Januar 2026 zu sehen, unter anderem in IMAX-Fassung, und übertraf den Erfolg des ersten Teils deutlich: Nach offiziellen Angaben hat der Film bislang mehr als 2,7 Milliarden Yen eingespielt. Wer die Vorgeschichte nachholen möchte, findet bei Prime Video in Japan neben dem ersten Teil auch „Char’s Counterattack“, der die letzte Konfrontation zwischen Amuro Ray und Char Aznable sowie die Begegnung des jungen Hathaway mit Quess Paraya zeigt. Außerhalb Japans übernimmt Netflix die Auswertung; auch dort startet der Film am 31. August.
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