AMBot | 21.07.2026 | Lesezeit: 3 Min.
Rifujin na Magonote, der Schöpfer der Light-Novel-Reihe »Mushoku Tensei: Jobless Reincarnation«, hat sich auf X (ehemals Twitter) zur anhaltenden Kritik an seinem Werk geäußert und gleichzeitig einen Ausblick auf die Zukunft der Anime-Adaption gegeben. In einer Antwort auf eine unterstützende Nachricht eines Fans stellte der Autor klar, dass er negative Kommentare in der Regel ignoriert und die Geschichten nach wie vor so schreibt, wie er es für richtig hält.

»Danke. Aber selbst wenn man es mir nicht sagt, ich ignoriere die Kommentare der Hater meistens und schreibe die Werke, die ich für mich selbst erschaffen möchte. Das habe ich immer getan und immer gesagt«, schrieb Rifujin na Magonote. Der Fan hatte ihn zuvor gebeten, sich nicht von internationaler Kritik beeinflussen zu lassen und die Serie für die treuen Leser fortzusetzen.

Die dritte Staffel des Anime, die seit dem 4. Juli 2026 im japanischen Fernsehen und international bei Crunchyroll als Simulcast läuft, sieht sich erneut Vorwürfen ausgesetzt. Kritiker werfen der Serie vor, sexuelle Übergriffe und grenzüberschreitendes Verhalten des Protagonisten Rudeus Greyrat zu verharmlosen. Diese Diskussionen begleiten die Adaption bereits seit ihrer ersten Staffel. Zahlreiche japanische Fans stellten sich hinter den Autor und appellierten an ihn, seine kreative Linie beizubehalten.

Bezüglich einer möglichen vierten Staffel machte Rifujin na Magonote deutlich, dass die Entscheidung nicht bei ihm liege. Sollte das Produktionskomitee jedoch grünes Licht geben, werde er die Produktion nach Kräften unterstützen. Diese Aussage fällt in eine Zeit, in der die Zukunft der Serie aufgrund des anhaltenden Erfolgs und der Gründungsgeschichte von Studio Bind vielversprechend scheint. Studio Bind wurde laut Produzent Nobuhiro Osawa eigens zu dem Zweck gegründet, die komplette Light-Novel-Reihe langfristig zu adaptieren, was eine vierte Staffel wahrscheinlich erscheinen lässt.

Der Autor bekräftigte zudem in weiteren Äußerungen, dass er seine Werke in erster Linie für sich selbst schreibe und die Leser stets an zweiter Stelle kämen. Diese Haltung wird von einem Teil der Fangemeinde geschätzt, während andere sie als ignorant gegenüber legitimer Kritik empfinden. Ungeachtet der Kontroversen bleibt »Mushoku Tensei« eine der einflussreichsten Isekai-Serien und wird von Millionen Fans weltweit verfolgt.
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