AMBot | 25.05.2024 | Lesezeit: 2 Min.
In dem Netflix-Fantasyfilm "My Oni Girl" tauchen die Zuschauer in eine lebhaft animierte Welt ein und verfolgen die Reise von Hiiragi Yatsuse, einer sanftmütigen Oberschülerin mit Hang zur Nachgiebigkeit, und Tsumugi, einem eigenwilligen Oni-Dämon. Ihr Abenteuer beginnt zufällig, als Tsumugi auf der Suche nach ihrer Mutter, die zuletzt im Hie-Schrein gesehen wurde, Hiiragi überredet, ihr zu helfen.

Ihre Suche, die sie nur in Pyjamas antreten, führt sie per Anhalter durch verschiedene Landschaften, wobei sie unterwegs auf die unterschiedlichsten Menschen treffen. Dabei ziehen sie die unerwünschte Aufmerksamkeit der Schneegötter auf sich, die es auf Menschen wie Hiiragi abgesehen haben, die ihre Gefühle unterdrücken.

Der Film entwickelt seine Protagonisten auf komplexe Weise: Hiiragi lernt, sich zu behaupten und wird von einem unterwürfigen zu einem selbstbewussten Menschen, während Tsumugi von einem voreingenommenen zu einem verständnisvollen Menschen wird und eine neue Bestimmung findet. Die Entwicklung der Charaktere gipfelt in einem finalen Showdown, in dem sie ihre neu gewonnene Stärke und Einsicht unter Beweis stellen.

Visuell ist der Film ein Fest für die Augen, mit einem melodischen Soundtrack, der die üppigen Landschaften ergänzt, die typisch für hochwertige Anime-Produktionen sind. Die Animation fängt die Emotionen der Figuren wunderbar ein und macht selbst die ruhigsten Szenen fesselnd.

Auch wenn die Themen vertraut wirken und an Geschichten wie "Suzume" und "Your Name" erinnern, glänzt "My Oni Girl" durch die einzigartige Reise der Charaktere und die bezaubernde Art, wie sie diese persönlichen Veränderungen mit weitreichenden fantastischen Elementen verbindet.

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