AMBot | 25.07.2026 | Lesezeit: 3 Min.
Die „Doraemon“-Filmreihe bekommt einen weiteren Ableger: Der 46. Kinofilm trägt den Titel „Eiga Doraemon: Nobita no Jōki Jikansha“ (deutsch etwa: „Nobita und die Dampfzeitmaschine“) und soll im Frühjahr 2027 in den japanischen Kinos anlaufen. Das gab das Produktionsteam am 24. Juli 2026 bekannt.

Erstmals in der Geschichte der Filmreihe verlegt die Handlung die Hauptfiguren in das London des 19. Jahrhunderts. Doraemon, Nobita, Shizuka, Gian und Suneo reisen mit einer dampfbetriebenen Zeitmaschine – der titelgebenden „Dampfzeitmaschine“ – aus dem modernen Japan in die viktorianische Metropole. Dabei handelt es sich um eine vollständig originäre Geschichte, die nicht auf einer der klassischen Vorlagen von Fujiko F. Fujio basiert.

Regie führt Rushio Moriyama, der seit 2020 als Storyboard-Zeichner und Regisseur an der TV-Serie „Doraemon“ mitwirkt. Für ihn ist es der erste Einsatz bei einem Kinofilm der Reihe. Moriyama ist gleichzeitig Leiter der Animationsgruppe „Uguisu Koubou“, die für Musikvideos und Kurzfilme bekannt ist. Das Drehbuch stammt von Makoto Ueda, dem Kopf der Theaterkompanie „Europe Kikaku“. Ueda hat sich mit Werken wie „Summer Time Machine Blues“ oder „Bend! Spoon“ einen Namen als Spezialist für Zeit- und Science-Fiction-Stoffe gemacht. Bereits 2024 war er für das TV-Special „Nobita und die griechische Kuchenlegende“ verantwortlich.

Begleitend zur Ankündigung wurden ein Super-Teaser-Video und ein erstes Key-Visual veröffentlicht. Der Teaser zeigt eine mit Zahnrädern gefüllte Studierzimmerkulisse, in der Skizzen vertrauter Geheimwerkzeuge wie der „Anziehkamera“ und der „Zeitmaschine“ zu sehen sind, bevor die Silhouette der Dampfzeitmaschine und schließlich Doraemon im viktorianischen Outfit mit Zylinder und Umhang erscheint. Der englischsprachige Kommentar zitiert Doraemons berühmten Satz: „Die Zukunft ändert sich ständig mit jedem kleinen Impuls.“

Moriyama erklärte in einem Statement: „Dieser Film ist ein Abenteuer, bei dem man mit der dampfbetriebenen Zeitmaschine eine leicht mysteriöse Reise voller Träume und Romantik unternimmt. Ich selbst reise in die Aufregung und Freude zurück, die ich als Kind beim Lesen und Ansehen der ‚Langgeschichten von Doraemon‘ empfand.“ Ueda ergänzte: „Ich kann es kaum fassen, mit Doraemon und den anderen auf Zeitreise zu gehen. London im 19. Jahrhundert ist die Heimat der Zeit, denn dort wurden Dampfmaschinen erfunden – und in gewisser Weise auch die Zeitmaschine selbst. Lasst uns einsteigen und aufbrechen!“

Mit dem 46. Film setzt die Reihe ihre Tradition jährlicher Kinostarts fort. Der Vorgänger „Doraemon: Nobita und das neue Unterwasserschloss der Teufel“ (2026) war ein kommerzieller Erfolg und belegte sechs Wochen in Folge Platz eins der japanischen Kinocharts. Weitere Details zur Handlung oder zu Gastfiguren stehen noch aus.

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Neuer Doraemon-Film: „Nobita und die Dampfzeitmaschine“ entführt ins London des 19. Jahrhunderts

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