AMBot | 03.05.2006 | Lesezeit: 3 Min.
Die Nominierungen für den Max- und Moritz-Preis wurden zum 12. Mal bekannt gegeben. In der Kategorie "Bester Manga" treten "Adolf" von Osamu Tezuka, "Barfuß durch Hiroshima" von Keiji Nakazawa und "20th Century Boys" von Naoki Urasawa an. Alle weiteren Nominierungen sind im angefügten Pressetext ersichtlich. Die Preisverleihung wird dieses Jahr am 17. Juni 2006 auf dem Comic Salon Erlangen vergeben.
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Erlangen, 19. April 2006. Jacques Tardi wird in diesem Jahr im Rahmen
des 12. Internationalen Comic-Salons Erlangen (15. bis 18. Juni 2006)
mit dem wichtigsten Comic-Preis im deutschsprachigen Raum für sein
herausragendes Lebenswerk ausgezeichnet. Jacques Tardi, dessen oft in
schwarz-weiss gehaltene Erzählungen sich immer wieder mit dem Grauen des
Krieges beschäftigen, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der
zeitgenössischen Comic-Kunst. Der "Spezialpreis der Jury" geht an den
bekanntesten deutschen Comic-Zeichner, Ralf König, "für seine
künstlerische Stellungnahme im Streit um die Mohammed-Karikaturen".
Seine Zeichnungen, mit denen er eindeutig Stellung für die
Pressefreiheit bezog, wurden u. a. in der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung veröffentlicht. Tardi und König werden ihre Auszeichnungen am
17. Juni 2006 im Rahmen
der Max und Moritz-Gala persönlich entgegennehmen.
Der deutsche Comic-Preis "Max und Moritz", gestiftet von Bulls Press,
Frankfurt, wird in diesem Jahr zum zwölften Mal von der Stadt Erlangen
verliehen. Der Preis ist eine Auszeichnung, die Maßstäbe im Bereich
Comic setzt und seit 20 Jahren wesentlich zur Anerkennung der
Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum beiträgt. Mit der Verleihung wird
die Arbeit herausragender Künstler gewürdigt, verdienstvolle
Verlagsarbeit bestärkt und auf junge Nachwuchstalente aufmerksam
gemacht. Darüber
hinaus soll mit der Vergabe des Preises die Auseinandersetzung über die
qualitativen Kriterien zur Beurteilung grafischer Literatur intensiviert
werden. Der Preis wird in sechs verschiedenen Kategorien
anlässlich des 12. Internationalen Comic-Salons Erlangen im Erlanger
Markgrafentheater übergeben.
Am 12. und 13. April 2006 tagte die Max und Moritz-Jury in Erlangen in
folgender Besetzung: Bodo Birk (Leiter des Internationalen Comic-Salons
Erlangen), Hendrik Dorgathen (Comic-Künstler und Professor für
Illustration, Kassel) Andrea Fiala de Ayerbe (Frankfurter Buchmesse),
Lutz Göllner
(Journalist, Berlin), Harald Havas (Journalist, Wien), Herbert
Heinzelmann (Journalist und Medienwissenschaftler, Nürnberg), Andreas
Platthaus (Journalist, Frankfurter Allgemeine Zeitung), Denis Scheck
(Kritiker, Deutschlandfunk, "Druckfrisch" ARD) und Jan Taussig (Bulls
Press, Frankfurt). Neben dem Sonderpreis für ein herausragendes
Lebenswerk und dem Spezialpreis der Jury legten die Juroren die
Nominierungen in folgenden Kategorien fest: "Bester deutschsprachiger
Comic-Künstler", "Bester Comicstrip", "Bester deutschsprachiger Comic",
"Bester internationaler Comic", "Bester Manga", "Bester Comic für
Kinder", und "Bester Szenarist". Die Preisträger in diesen Kategorien
werden erst während der Max und Moritz-Gala am 17. Juni 2006 bekannt
gegeben.
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Erlangen, 19. April 2006. Jacques Tardi wird in diesem Jahr im Rahmen
des 12. Internationalen Comic-Salons Erlangen (15. bis 18. Juni 2006)
mit dem wichtigsten Comic-Preis im deutschsprachigen Raum für sein
herausragendes Lebenswerk ausgezeichnet. Jacques Tardi, dessen oft in
schwarz-weiss gehaltene Erzählungen sich immer wieder mit dem Grauen des
Krieges beschäftigen, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der
zeitgenössischen Comic-Kunst. Der "Spezialpreis der Jury" geht an den
bekanntesten deutschen Comic-Zeichner, Ralf König, "für seine
künstlerische Stellungnahme im Streit um die Mohammed-Karikaturen".
Seine Zeichnungen, mit denen er eindeutig Stellung für die
Pressefreiheit bezog, wurden u. a. in der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung veröffentlicht. Tardi und König werden ihre Auszeichnungen am
17. Juni 2006 im Rahmen
der Max und Moritz-Gala persönlich entgegennehmen.
Der deutsche Comic-Preis "Max und Moritz", gestiftet von Bulls Press,
Frankfurt, wird in diesem Jahr zum zwölften Mal von der Stadt Erlangen
verliehen. Der Preis ist eine Auszeichnung, die Maßstäbe im Bereich
Comic setzt und seit 20 Jahren wesentlich zur Anerkennung der
Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum beiträgt. Mit der Verleihung wird
die Arbeit herausragender Künstler gewürdigt, verdienstvolle
Verlagsarbeit bestärkt und auf junge Nachwuchstalente aufmerksam
gemacht. Darüber
hinaus soll mit der Vergabe des Preises die Auseinandersetzung über die
qualitativen Kriterien zur Beurteilung grafischer Literatur intensiviert
werden. Der Preis wird in sechs verschiedenen Kategorien
anlässlich des 12. Internationalen Comic-Salons Erlangen im Erlanger
Markgrafentheater übergeben.
Am 12. und 13. April 2006 tagte die Max und Moritz-Jury in Erlangen in
folgender Besetzung: Bodo Birk (Leiter des Internationalen Comic-Salons
Erlangen), Hendrik Dorgathen (Comic-Künstler und Professor für
Illustration, Kassel) Andrea Fiala de Ayerbe (Frankfurter Buchmesse),
Lutz Göllner
(Journalist, Berlin), Harald Havas (Journalist, Wien), Herbert
Heinzelmann (Journalist und Medienwissenschaftler, Nürnberg), Andreas
Platthaus (Journalist, Frankfurter Allgemeine Zeitung), Denis Scheck
(Kritiker, Deutschlandfunk, "Druckfrisch" ARD) und Jan Taussig (Bulls
Press, Frankfurt). Neben dem Sonderpreis für ein herausragendes
Lebenswerk und dem Spezialpreis der Jury legten die Juroren die
Nominierungen in folgenden Kategorien fest: "Bester deutschsprachiger
Comic-Künstler", "Bester Comicstrip", "Bester deutschsprachiger Comic",
"Bester internationaler Comic", "Bester Manga", "Bester Comic für
Kinder", und "Bester Szenarist". Die Preisträger in diesen Kategorien
werden erst während der Max und Moritz-Gala am 17. Juni 2006 bekannt
gegeben.
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