AMBot | 12.07.2026 | Lesezeit: 3 Min.
Das Produktionsteam der aktuell laufenden TV-Serie »Sayonara Lala« hat das Opening zur Anime-Adaption veröffentlicht. Die rund 90-sekündige Sequenz sticht durch den Einsatz von handgemalten Cel-Animationen hervor – eine heute äußerst seltene Technik, die der digitalen Standardproduktion eine warme, nostalgische Note verleiht. Die Bilder wurden auf transparente Folien übertragen und von Hand koloriert, wodurch ein weicher, fast pastelliger Look entsteht. Zudem sind die Vor- und Abspann-Credits von den einzelnen Mitarbeitern handschriftlich verfasst worden, was die persönliche Verbundenheit des Teams mit dem Projekt unterstreicht.

Die animierte Vorspann-Sequenz wird von dem eigens komponierten Titelsong »Sayonara Lala« der japanischen Band Ikimonogakari untermalt. Im Mittelpunkt steht die wiedergeborene Meerjungfrau Lala, die 200 Jahre nach ihrem tragischen Schicksal am Biwa-See in der Präfektur Shiga auftaucht, um die wahre Liebe zu finden. Dabei trifft sie auf die Boxschülerin Mari Otsu, deren Familie und den geheimnisvollen Jungen Luca, der auffallende Ähnlichkeit mit dem Prinzen aus Lalas Vergangenheit hat.

»Sayonara Lala« ist ein Original-Anime des Studios Kinema Citrus, das mit Werken wie »Made in Abyss«, »The Rising of the Shield Hero« und »Meine glückliche Ehe« international bekannt wurde. Geschaffen wurde die Serie zum 15-jährigen Bestehen des Studios. Als Regisseur zeichnet Takushi Koide verantwortlich, der selbst aus Shiga stammt und mit diesem Projekt sein Debüt als Hauptregisseur gibt. Die Serienkomposition stammt von Anna Kawahara, das Charakterdesign von Shiori Tani.

Die Hauptrollen werden von Hana Hishikawa (Lala), Nana Kawaishi (Mari Otsu), Rika Fukami (Grace) und Ayumu Murase (Luca) gesprochen. Die Erstausstrahlung erfolgt seit dem 5. Juli 2026 auf Tokyo MX sowie auf BS Asahi, ytv und AT-X. International wird der Anime unter anderem über Crunchyroll im Simulcast angeboten.

Neben der traditionellen Cel-Animation beeindruckt die Openingssequenz auch durch detailreiche Hintergründe, die reale Schauplätze aus Shiga, wie die renommierte Konditorei »Andeken«, zeigen. Damit gelingt dem Team eine Symbiose aus modernem Animationsstil und traditionellem Handwerk, die den märchenhaften Titel perfekt in Szene setzt.

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